Winkelmann und Döpke retten Punkt

Bezirksliga: Oytener machen in Schlussminuten 0:2 in Achim wett – 2:2

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Eher am Ball: Achims Kouassi Yao gewinnt diesen Zweikampf mit Oytens Murat Avanas. Am Ende gab es ein 2:2.

Achim - Die Punkte im Derby der Fußball-Bezirksliga zurückholen. So hatte das klare Ziel von Bülent Kaksi, Trainer des 1. FC Rot-Weiß Achim, gelautet. Sehr lange sah es auch danach aus, doch am Ende reichte es nach einer turbulenten zweiten Halbzeit nur zu einem 2:2 (1:0) gegen den TV Oyten.

In der Anfangsphase spielten beide mit offenem Visier, es gab Chancen hüben wie drüben. Nach rund einer halben Stunde übernahmen die Gastgeber die Kontrolle. Behcet Kaldirici prüfte Oytens Keeper Benjamin Skupin (32.), und Aleksandar Nesic senste einen Ball übers Tor (34.). Fünf Minuten später war es dann soweit: Catalin Varga wurde mit einem langen Ball in die Gasse geschickt, Skupins Klärungsversuch landete direkt bei Ahmet Kaldirici, der den Ball aus 35 Metern im Ball unterbringen konnte (39.) – 1:0.

Wer jetzt glaubte, die Oytener erzwingen eine Antwort, sah die zunächst getäuscht. Nüsret „Balu“ Yüksel erzielte mit einem platzierten Kopfball nach einer Stunde das verdiente 2:0. Außer zwei Abschlüssen von Dennis Wiedekamp, die das Ziel verfehlten, war nichts zu sehen vom TV Oyten.

Doch dann folgte die Szene des Spiels, die die Wende bringen sollte: Varga sollte den Platz verlassen, tat dies aber nach Geschmack des Schiedsrichters Lorenz Gehrmann zu langsam und sah die Gelb-Rote Karte (85.). Zwar hatte Gehrmann die Achimer bereits vorher wegen Zeitspiels ermahnt, aber trotzdem hätte man hier auch noch etwas Fingerspitzengefühl zeigen können.

Den Sammrey-Schützlingen war es egal, die erzielten aus dem folgenden Freistoß direkt den Anschluss durch Neuzugang Marius Winkelmann (85.). Die Gäste warfen nun alles nach vorne – und kurz vor Ende war dann tatsächlich Torjäger Pascal Döpke zur Stelle und erzielte den schmeichelhaften 2:2-Ausgleich (90.). Kurz zuvor musste Achims Trainer Bülent Kaksi wegen Meckerns den Platz verlassen.

Entsprechend wütend zeigte er sich auch nach dem Spiel: „Mir fehlen die Worte, wie wir hier um unseren verdienten Sieg gebracht worden sind. Wir waren die ganz klar bessere Mannschaft und werden dann unseren Punkten beraubt. Das ist einfach nur noch bitter.“ 

bd

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