Stürmer schießt Uphusen zum 2:1 über Arminia Hannover / Rochd explodiert / Muzzicato lobt Dreierkette

Wilschrey – sein zweiter Versuch sitzt

Mäßige Partie, eine dicke Chance vergeben – aber Yannis Becker (vorne) feierte mit Uphusen ein 2:1 über Arminia. J Foto: Hägermann

Uphusen - Von Ulf von der Eltz. Da keimt plötzlich Hoffnung auf: Mit einem 2:1 (0:0)-Heimsieg über den SV Arminia Hannover meldete sich Fußball-Oberligist TB Uphusen am Sonntag im Kampf um den Klassenerhalt zurück.

„Jetzt sind wir wieder da. Wir haben uns zwar ein bisschen zum Erfolg gequält, aber wegen der Mehrzahl an Chancen verdient gewonnen“, freute sich Trainer Benedetto Muzzicato nach einem eher schwachen Match. Weiterer Silberstreif am nicht mehr ganz so dunklen Horizont: Alle drei direkt vor den Arenkamp-Kickern liegenden Teams kassierten Niederlagen, so dass der Rückstand verkürzt werden konnte.

Rochd mit Tor bei Startelf-Premiere

„Sicher war es kein schönes Spiel, aber wir haben den Sieg mehr gewollt“, fand Muzzicato ein Pauschal-Lob für seine Mannschaft. Am meisten freute er sich für Ayoub Rochd, den er erstmals in die Startelf beordert hatte. Zwar zeigte der Offensive eine mäßige erste Halbzeit, aber 50 Sekunden nach Wiederanpfiff explodierte der 23-Jährige: Stefan Denker schlug einen Freistoß in den Strafraum, Dominic Vilches-Bermude produzierte eine zu kurze Kopfball-Abwehr in die Mitte – und Rochd hämmerte die Kugel aus 18 Metern zum 1:0 in die Maschen.

Wie so oft musste Uphusens Trainer jedoch mit ansehen, wie seine Elf nicht nachsetzte, sondern sich komplett zurückzog: „Wir haben mal wieder um den Ausgleich gebettelt.“ Den hätte Max Wilschrey verhindern können, denn der Stürmer scheiterte nach Yigit-Pass völlig freistehend aus spitzem Winkel am Arminia-Keeper Bastian Fielsch (61.). So kam, was kommen musste: Die Hannoveraner drückten, ohne sich aber zunächst klare Möglichkeiten herausarbeiten zu können. Alle Versuche verpufften zu ungenau. Bis Denker ein Fehlpass unterlief, die Kugel zu Mohamad Saade kam und der mit einem strammen Schrägschuss ins lange Eck traf – 1:1 (76.). Wieder schien dem TBU ein möglicher Sieg aus den Händen geglitten zu sein.

Dreierkette steht sicher

Zumal auch Yannis Becker aus prima Lage freistehend in Fielsch seinen Meister fand (81.). Diesmal stand Fortuna aber Pate für Uphusen: Ein Befreiungsschlag von Keeper Christian Meyer landete beim eingewechselten Maximilian Wirth (Muzzicato: „Er zieht trotz seines feststehenden Wechsels voll mit“), der bediente Wilschrey – der Stürmer machte es diesmal besser als bei seinem ersten Versuch und ließ Fielsch beim 2:1 keine Chance (82.).

Ausgezahlt hatte sich Muzzicatos Maßnahme, in Johannes Ibelherr, Mateusz Peek und Tobias Esche eine Dreierkette aufzubieten. „Super gelaufen, wir haben uns vernünftig aus den Situationen gelöst.“ Ein bisschen geschönt, denn viele weite Schläge aus der Abwehr heraus waren im Aus oder beim Gegner gelandet. Zumindest ließ die Deckung kaum Chancen zu, Kerem Sahan und Burat Yigit reihten sich bei Arminia-Ballbesitz hinten zu einer Fünferkette ein.

In der von Kampf geprägten ersten Halbzeit hatte Denker nach Wilschrey-Flanke aus Kurzdistanz die einzige Uphuser Möglichkeit knapp vergeben (43.). Ein wenig interessanter wurden zwar die zweiten 45 Minuten, spielerisch blieb das Match aber weiterhin fast alles schuldig. Den Blau-Weißen konnte es schließlich schnuppe sein.

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