Kreisoberligist Uphusen gewinnt Abstiegskrimi gegen Riede / Morsums Mut

Wienberg das Ass – 21:19

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Die Lücke in der Rieder Deckung gefunden: Jessica Gouda erzielte hier eins ihrer fünf Tore beim Uphuser 21:19-Erfolg. ·

UPHUSEN · Zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf fuhr Handball-Kreisoberligist TB Uphusen ein, der mit 21:19 gegen den MTV Riede gewann. Weiter auf Kurs Richtung Titel ist die SG Achim/Baden, während Verfolger TSV Kirchlinteln einen tapfer kämpfenden TSV Morsum II mit 24:21 bezwang. Keine Chance hatten der TSV Intschede in Rotenburg und die HSG Cluvenhagen/Langwedel gegen den TV Scheeßel. Glücklich revanchierte sich der TSV Daverden beim 15:14 gegen die HSG Mittelweser.

TB Uphusen - MTV Riede 21:19 (9:12). Im 60-minütigen Abstiegskrimi hatte der Gastgeber das bessere Ende für sich. Binnen zehn Minuten dreht das Team von Peter Hatje den Spieß vom 11:16 (40.) zur 17:16-Führung durch einen Siebenmeter von Jenny Albers. „Das war ein Big Point im Abstiegskampf“, freute sich Hatje, der sah, dass Jaqueline Rebers mit den letzten beiden Treffern den Sack zumachte. Beim Sieger gefiel Keeperin Birte Wienberg. Gefrustet war Riedes Trainerin Michaela Feldmann: „Wir haben zu viele leichte Fehler gemacht und nahmen uns unnötige Würfe. Ärgerlich, dass wir einen Fünf-Tore-Vorsprung hergaben.“

TSV Kirchlinteln - TSV Morsum II 24:21 (13:12). Nicht mit Ruhm bekleckerte sich der Tabellenzweite, dessen Coach Sven Aschmies anmerkte: „Wir taten uns schwer, aber holten zwei Punkte.“ Verlierer-Trainer Udo Lerke war zufrieden: „Das haben meine Mädels top gemacht. Spielen wir so weiter, ist mir um den Klassenerhalt nicht bange.“ Kirchlinteln führte zwar 9:5 (18.), doch die Oberliga-Reserve kam ran. Nach der Pause agierte das Heimteam konzentrierter und entschied die Partie beim 19:13 vor. Beste Akteurin war Kreisläuferin Merle Lühmann, die der Morsumer Deckung immer wieder Rätsel aufgab.

TuS Rotenburg - TSV Intschede 27:16 (10:6). Kein Kraut gewachsen war für die Gäste beim Gastspiel an der Wümme. „Wenn man sich nicht überwinden kann, wird man abgeschossen“, ärgerte sich TSV-Übungsleiter Peter Bartniczak. Nach der Pause erhöhte Rotenburg ratzfatz auf 14:6 (34.) – der Drops war da längst gelutscht.

TSV Daverden - HSG Mittelweser 15:14 (6:5). Die Rehabilitation für die schmachvolle Hinspielpleite gelang dem Team von Marco Behrmann, der nun seinen fünften Platz sichern will. „Mund abputzen und weiter“, weiß Behrmann.

HSG Cluvenhagen/Langwedel - TV Scheeßel 20:24 (7:12). „Eine unfassbar schlechte erste Hälfte“, beschrieb HSG-Trainerin Svenja Vast Halbzeit eins. Im zweiten Abschnitt wurde es besser, ohne dass die Gäste noch gefährdet werden konnten. Vast: „Der Abstiegskampf geht volle Kanne weiter.“

SG Achim/Baden - HSG PHOENIX Bassum/Twistringen II 33:19 (20:11). Nur beim 0:1 lag die SG zurück, doch dann kam das Team von Anja Dumke ins Rollen. Nach dem 12:9 (20.) gelang bis zur Pause ein vorentscheidender 8:2-Lauf. Trotz vieler Fahrkarten schafft die SG einen ungefährdeten Kantersieg im Badener Lahof. · bjl

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