Kreisliga: Fischerhude erteilt Dörverden herben Dämpfer

7:4 – Wiejacks weiter Abschlag findet Weg

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Sauber geklärt: Henning Wiechmann (links) kam hier eher an den Ball als Dörverdens Onur Kaya. Am Ende eines irren Spiels feierte Fischerhude-Quelkhorn einen 7:4-Sieg.

Dörverden - Von Dietmar Seesko. Einen herben Rückschlag im Kampf um den Relegationsplatz in der Fußball-Kreisliga musste der TSV Dörverden auf eigenem Platz beim 4:7 (0:2) gegen den TSV Fischerhude-Quelkhorn hinnehmen. Es war das irrste Spiel des Tages in der Liga der letzten Jahre. Da führte Fischerhude durch zwei Kontertore des starken Jan-Luca Lange mit 2:0 (12./14.). Nach dem Wechsel lag dann Dörverden 3:2 vorne. Am Ende gab es eine herbe 4:7-Niederlage für Coach Nils Pohlner.

Der konnte kaum in Worte fassen, was sich abgespielt hatte. Gratulierte aber als erstes sportlich fair dem TV Oyten zu Titel und Aufstieg in die Bezirksliga. „Der starke Wind hat uns letzten Endes geschlagen. Natürlich waren die Tore sehr unglücklich. Wir kamen nach dem 0:2 wieder ins Spiel. Hatten nach dem 3:2 alles im Griff“, sah Pohlner einen glänzend eingestellten und spielerisch auch starken Gast. Der wurde von Keeper Andy Wilkens gecoacht, nachdem Trainer Gregor Schoepe um Stunden verspätet aus dem Türkei Urlaub zurück gekehrt war. Für Wilkens stellte sich Robert Wiejack mit Erfolg ins Tor.

Schon nach einer Minute hätte Dörverden führen müssen. Onur Kaya kam aus sechs Metern freistehend zum Schuss. Senste den Ball aber mit dem Außenrist Richtung Eckfahne. Mehr Fortune hatte da Fischerhude. Lautstark von Wilkens angefeuert und auf die jeweilige Situation eingestellt, schlug Jan Luca Lange zweimal eiskalt zu. Ließ beim 0:2 (12./14.) Keeper Simon Bogutzky keine Abwehrchance. Dörverden bemühte sich um einen schnellen Anschluss. Zu durchsichtig und kopflos waren die Mühen aber. Immer wieder wollte man Dennis Neumann und den wieselflinken Jecky Paloshi bedienen – ohne Erfolg.

Mit einer „Stinkwut“ kamen die Gastgeber aus der Pause. Trafen schnell zum 3:2 durch Dennis Neumann und zwei Tore von Kaya (47./50./55.). Alles schien gut zu werden, auch wenn Sven Cordes zum 3:3 (70.) ausglich. Dann das unglückliche 3:4 (71.): Ein weiter Abschlag von Robert Wiejack trumpfte am Strafraum vor Bogutzky auf. Der war zwar mit den Fingerspitzen noch dran. Der Ball rollte aber ins Tor. Zweimal Malte Nord, Dennis Neumann und Justin Sammann schossen die Tore zum 4:7 (73./77./86./88.).

Dörverden: Bogutzky - Stamikow, D. Neumann, Langer, Gören, Schünemann, Deke, Felker, T. Neumann, Kaya, Paloshi, Meinecke, Apperhans, Cordes.

Fischerhude: Wiejack - Cordes, Schröder, Krenz, Hensel, Nord, Lange, Schubert, Wiechmann, Bogus, Steege, Dreppenstedt, Huhnhold, Wilkens.

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