Verletzung macht Altjührdens Dennis Summa Strich durch die Rechnung / Respekt ist groß

Wiedersehen nur von der Tribüne aus

Dennis Summa hätte der SG Achim/Baden gerne ein paar eingeschenkt. Doch eine Verletzung zwingt ihn bei seiner Rückkehr zum Zuschauen auf die Tribüne. Archiv-Foto: häg

Achim/Baden - Von Kai Caspers. Vor zwei Jahren hat Dennis Summa Handball-Oberligist SG Achim/Baden in Richtung SG VTB/Altjührden verlassen. Am Sonntag, 17 Uhr, kehrt der Rückraumspieler erstmals als potenzieller Gegner in die Gymnasiumhalle zurück. Allerdings wird der 25-Jährige dort auf der Tribüne Platz nehmen müssen.

„Ich habe derzeit eine Entzündung an der Achillessehne, die meinen Einsatz unmöglich macht. Somit muss ich leider passen, obwohl ich meinem Ex-Verein schon gerne ein paar eingeschenkt hätte“, gab Summa mit einem leichten Schmunzeln zu verstehen. Im gleichen Atemzug betonte der 25-Jährige jedoch, dass seinem Team alles andere als ein leichter Gang bevorsteht. „Schon im Hinspiel haben wir uns extrem schwergetan. Vor allen Dingen die sehr ekelige 6:0 oder 5:1-Deckung hat uns vor einige Probleme gestellt. Außerdem hat sich die Mannschaft nach dem denkbar schlechten Saisonstart mittlerweile gefunden und macht es derzeit einfach nur überragend“, hat Summa jede Menge Respekt vor der SG. Die Negativserie des Teams von Tobias Naumann – sie überraschte den 25-Jährigen nur bedingt. „Das ist schon eine sehr junge Truppe. Und wenn dann mit Tobias Freese und Fabian Balke zwei Stützpfeiler wegbrechen, stehen auf einmal ganz andere Spieler in der Verantwortung. Und das benötigt dann eben Zeit.“

Doch nicht nur bei der SG, sondern auch in seinem aktuellen Verein ist in dieser Saison nicht alles nach Plan verlaufen. Schließlich galt der Drittliga-Absteiger bei den Experten im Vorfeld als klarer Titelfavorit. Davon ist Altjührden derzeit jedoch meilenweit entfernt. Schon sieben Niederlagen hat das Summa-Team auf dem Konto. Darunter unter anderem die beiden Pleiten gegen die Abstiegskandidaten aus Rotenburg und Elsfleth. „Das waren sicherlich die Tiefpunkte in dieser Saison. Aber es war auch nicht so einfach, da wir erneut eine große Anzahl an Verletzten haben und teilweise mit acht Feldspielern auskommen mussten. Natürlich ist dann immer mal wieder der eine oder andere zurückgekommen. Dadurch haben wir den richtigen Rhythmus jedoch nicht gefunden, konnten die Automatismen auch nicht wirklich greifen“, erklärte der 25-Jährige. „Außerdem hat der eine oder andere die Oberliga eventuell auch etwas unterschätzt. Und das meine ich nicht despektierlich gegenüber den Gegnern. Nein, im Gegensatz zur dritten Liga wird dort ein anderer Handball gespielt. Es ist weniger schnell und technisch. In der Oberliga sind eher die Grundtugenden gefragt. Und damit gilt es erst mal klarzukommen“, wäre es für Summa ohnehin einfacher gewesen, in der vergangenen Saison die Klasse zu halten, als aufzusteigen. Gleichwohl ist er guten Mutes, dass nächste Saison ein neuer Anlauf unternommen wird. „Ich gehe davon aus, dass die Mannschaft nicht nur zusammenbleibt, sondern in der Breite auch noch stärker aufgestellt wird. Dennoch wollen wir die Saison noch auf Platz drei beenden und in den DHB-Pokal einziehen. Und nächstes Mal nehme ich dann auch nicht auf der Tribüne Platz.“

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