Daverden atmet nach 19:16 durch / Cluvenhagen/Langwedel patzt beim 20:23

Corinn Stamms Tore sichern Bassen das wichtige 20:20

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Lässt sich von zwei Uphuserinnen nicht stoppen: Daverdens Jana Schmincke.

Verden - Die HSG Mittelweser bleibt auch nach dem 13. Spieltag der Handball-Regionsoberliga der Frauen an der Tabellenspitze. Die HSG Cluvenhagen/Langwedel erlaubte sich einen Ausrutscher und verlor in Sottrum mit 20:23. Der Tabellendritte TSV Intschede gewann dagegen sein Auswärtsspiel in Bruchhausen-Vilsen mit 35:32. Im unteren Tabellendrittel kam der TSV Daverden zu einem wichtigen 16:9-Erfolg über Uphusen und der TSV Bassen zu einem 20:20 in Schwarme.

TSV Daverden - TB Uphusen 16:9 (9:5). Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge startete Daverden mit einem Sieg ins neue Jahr. Uphusen wurde aufgrund eine starken Abwehrleistung mit einer überragenden Julia Schlenker im Tor mit 16:9 geschlagen. Dabei ließen die Gastgeberinnen ab der 45. Minute (11:9) keinen Gegentreffer mehr zu. Die Anfangsphase war holprig für Daverden verlaufen, doch nach dem 0:2 glich das Voigt-Team aus und führte zur Pause bereits mit 9:5. „Ich bin mit der Leistung zufrieden. Wir haben uns in den 60 Minuten kontinuierlich gesteigert“, freute sich Daverdens Trainer über zwei wichtige Punkte.

TSV Schwarme - TSV Bassen 20:20 (13:8). Bassens Trainer Uwe Dobrunz war mit dem letzten Aufgebot nach Schwarme gefahren und konnte daher mit dem Punkt sehr gut leben: „Meine Spielerinnen haben alles gegeben und sind mit einem Punkt belohnt worden.“ Bis zum 8:8 blieb die Partie ausgeglichen. Danach zog Schwarme bis zur Pause auf 13:8 davon. Nach dem Wechsel war es Corinn Stamm, die Bassen mit ihren Toren wieder ins Spiel brachte. Nach dem 17:17 (54.) ging Schwarme mit zwei Toren (20:18) in Führung, doch Bassen rettete mit dem 20:20 in der Schlussminute bei einer offenen Deckung doch noch einen wichtigen Punkt im Kampf gegen den Abstieg.

TV Sottrum - HSG Cluvenhagen/Langwedel 23:20 (8:8). Die Gäste mussten in Sottrum eine unerwartete Niederlage hinnehmen. Die Gastgeber gingen mit 7:4 in Führung, doch bis zur Pause glich die HSG zum 8:8 aus. Als die Gäste nach dem Wechsel mit 15:13 vorne lagen, schien sich der Favorit doch durchsetzen zu können, doch Sottrum glich zum 17:17 aus und hatte am Ende nicht unverdient mit 23:20 das bessere Ende für sich. „Wir hatten eine volle Bank und haben weniger technische Fehler gemacht. Das war vielleicht der kleine Unterschied“, mutmaßte Sottrums Trainer Rolf Karnick.

HSG Bruchhausen-Vilsen - TSV Intschede 32:35 (16:21). Intschede nahm die schwere Auswärtshürde in Bruchhausen-Vilsen und ist nun mit Cluvenhagen/Langwedel erster Verfolger von Spitzenreiter Mittelweser. In der Anfangsphase lagen die Gäste in Rückstand, doch nach einer Auszeit von Trainer Axel Blume und einer Umstellung der Abwehr kam die Wende. Schon zur Pause führte Intschede mit fünf Toren – 21:16. Nach dem Wechsel dominierten weiterhin die Gäste. Erst zum Ende hin wurde es noch einmal ein wenig eng, weil zu viele hochkarätige Chancen vergeben wurden. Bruchhausen-Vilsen verkürzte bis auf 30:33, doch letztlich geriet der Intscheder Sieg nicht mehr in Gefahr.

jho

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