Heike Wahlers gibt auf 

Werder Bremen zu stark für TSV Holtum – 3:8

Lieferte gegen Werders Birte Grensemann eine taktisch starke Leistung, verlor aber knapp in fünf Sätzen: Birte Wacker, die mit Holtum 3:8 unterlag.

Holtum (Geest) - Spitzenreiter für eine Nacht – dann war der Platz an der Sonne wieder futsch: Die Tischtennis-Damen des TSV Holtum (Geest) fertigten zunächst im Landesliga-Derby den TV Oyten mit 8:0 ab, kassierten dann aber eine 3:8-Niederlage beim SV Werder Bremen. „Die Ergebnisse gehen so in Ordnung“, resümierte Heike Wahlers, die in den Bremerinnen den Favoriten in dieser Liga sieht.

Holtum - Oyten 8:0. Zwar fehlte Anja Meier erkrant, aber für den Verbandsliga-Absteiger wurde es trotzdem eine klare Angelegenheit. „Dass wir unten alles gewinnen, war vorher klar. Ich hatte nur mit mehr Gegenwehr von Katharina Strauch gerechnet“, meinte Holtums Mannschaftsführerin. Birte Wacker musste sich in den ersten beiden Sätzen gegen Oytens Nummer eins strecken, gewann letztlich aber 15:13, 14:12, 11:6. Und Wahlers sah Strauch in ihrem eigenen Match bei längeren Ballwechsel nicht flexibel genug. Perplex zeigte sich nach der Abfuhr Inken Gluza vom TVO: „So eine Klatsche hatten wir nicht erwartet, bei Holtum lief halt alles zusammen. Wir fanden meist taktisch auch nicht den richtigen Weg.“

Werder Bremen - Holtum 8:3. In der Hansestadt fehlte dem Team aus dem Kreis Verden auch noch die verhinderte Susanne Hoßfeld, so dass Andrea Wahlers in die Bresche sprang. „Sie hat ihre Sache aber gut gemacht, vor allem in ihrem zweiten Einzel prima gekämpft und mental stark gegen gehalten,“ lobte Heike Wahlers ihre Schwägerin. Die Nummer vier der Bezirksoberliga-Mannschaft gewann gegen Jessica Döhl mit 11:9 im fünften Satz. Während auch Birte Wacker im Duell mit Birte Grensemann eine taktisch überzeugende Leistung ablieferte und bei ein bisschen mehr Glück nicht in fünf Sätzen verloren hätte, tat sich Corinna Völker richtig schwer. Gegen Döhl haderte die Holtumerin oft mit sich selbst und quälte sich förmlich zum 12:10 im fünften Durchgang. Gegen Sarah Peper steuerte Völker dann auch noch den dritten Punkt für ihr Team bei. Pech für die Gäste, dass Heike Wahlers nach ihrem 1:3 im ersten Einzel gegen Grensemann wegen körperlicher Probleme aufgeben musste und ihre restlichen beiden Einzel kampflos abgab. „Wenn man bedenkt, dass bei Werder noch die Nummer zwei gefehlt hat, muss man das Team einfach neben Stendorf zu den Titelfavoriten zählen“, resümierte Holtums Mannschaftsführerin. Spitzenspielerin Tatiana Pokrovskaya sei einfach eine Bank in der Landesliga. J vde

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