Ottersbergs Herren 50 verlieren drei Matchtiebreaks

Weiß & Co. hadern mit dem Pech – 3:3

Sebastian Weil vom Ottersberger Tennis-Club in Aktion.
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Sicherer Einzelsieg: Sebastian Weil musste sich mit Ottersberg aber mit einem 3:3 in Springe begnügen. Archivfoto: Woelki

Ottersberg – Auch die Herren 50 des Ottersberger Tennis-Clubs starteten verspätet in die Saison – allerdings nur mit einem Teilerfolg: In der Nordliga gab es ein 3:3 beim Springer TV.

„Das hätten wir eigentlich gewinnen müssen, nachdem wir ein 3:1 in den Einzeln vorgelegt hatten“, haderte Michael Weiß: „Aber wir hatten auch großes Pech, alle verlorenen Duelle waren in den Matchtiebreak gegangen.“ Da Kapitän Christoph Engelke in dieser Runde aufgrund einer Muskelverletzung nicht mehr spielen kann, rückt Weiß von einer festen Zielsetzung ab: „Den Klassenerhalt sollten wir schaffen. Wir warten erst mal ab, wie es sich entwickelt, denn Christoph fehlt uns natürlich sehr.“

Pinneberg gilt als Titelfavorit, mit dem Remis in Springe dürften die Ottersberger leise Aufstiegshoffnungen schon zu den Akten legen. Das erste Punktspiel hatten die Wümme-Cracks gegen den TV Bissendorf kampflos gewonnen, diese Punkte zählen jedoch nicht mehr. Denn das Team hat wegen großer Bedenken in der Corona-Pandemie mittlerweile zurückgezogen.

Neuzugang Nils Gimsa überzeugt

In Springe erwischte der OTC einen guten Start. Weiß düpierte Frederic Pigouet 6:2, 6:0. Der Serve- and Volleyspieler nutzte seine für die Halle optimale Stärke aus, musste allerdings einen Rückschlag hinnehmen: „Ich habe mir eine leichte Wadenzerrung zugezogen. Im Doppel wollte ich dann kein Risiko mehr eingehen und habe verzichtet.“ Allrounder Andreas Busch, der meist von hinten ein Konterspiel mit Übersicht aufzieht, verlor gegen Dirk Schwesig nach einem 6:2 ein wenig den Faden und gab den zweiten Satz 6:7 ab. Den Matchtiebreak verlor der Ottersberger dann 7:10.

Neuzugang Nils Gimsa, der vom TV Falkenberg an die Wümme gekommen war, beherrschte Andreas Abramsen mit seinen gechippten Bällen sowie den folgenden Netzangriffen – 6:4, 6:3. Defensiv-Experte Sebastian Weil kam seine abwartende Haltung im Duell mit dem schnell spielenden Alexander Bruns prima entgegen. Mit einem 6:2, 6:2 erhöhte der Ottersberger auf 3:1.

Das Nordliga-Stenogramm

TV Springe - Ottersberger TC 3:3. Pigouet - Weiß 2:6, 0:6, Schwesig - Busch 2:6, 7:6,10:7, Abramsen - Gimsa 4:6, 3:6, Bruns - Weil 2:6, 2:6, Pigouet/Bruns - Gimsa/Wingerning 6:4, 2:6, 11:9, Schwesig/Abramsen - Busch/Weil 7:6, 5:7, 10:7.

Pech für den Gast, dass beide Doppel im Matchtiebreak abgegeben werden mussten. Gimsa/Marco Wingerning unterlagen Pigouet/Bruns knapp 4:6, 6:2, 9:11. „Es war ausgeglichen, sie haben aber einiges liegenlassen und hätten eigentlich gewinnen müssen“, meinte Weiß. Die stärkere Paarung Schwesig/Abramsen hatten Busch/Weil gegen sich, zeigten auch eine gute Leistung – letztlich fehlte 6:7, 7:5, 7:10 das nötige Quäntchen Glück.  vde

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