RW Achim-Coach Faruk Senci verspricht sich einiges von Keeper Mustafa Avanas

Weggänge von Ibo Lailo und Yaser Coban wiegen schwer

Achim - Von Dietmar SeeskoDer Schweiß floss in Strömen. Angesichts einer Lufttemperatur von 36 Grad kein Wunder. Unmittelbar über der Grasnarbe auf dem Sportplatz an der Bierdener Grundschule dürften es noch ein paar Grad mehr gewesen sein. Trotz der harten Bedingungen wurde gesprintet oder die obligatorische Runde gelaufen. Eine Erfrischung gab es zwischendurch beim Rasensprenger. Mit Volldampf starteten die Kicker des letztjährigen Kreisliga-Vizemeisters 1. FC Rot-Weiß Achim in die Saisonvorbereitung.

Fast hätte FC-Trainer Faruk Senci sogar für die Bezirksliga planen können. Aber in der Relegation kam das vorzeitige Aus. Dabei hätte seine Mannschaft schon in der regulären Saison in Sachen Meisterschaft alles klar machen können. Aber das 1:1 gegen den SV Baden, die 2:5-Klatsche in Oyten und das 2:7-Desaster gegen den FSV Langwedel (damit holte sich der FSV vorzeitig die Meisterschaft) kosteten acht Punkte. Und die fehlten dann in den Endabrechnung. „Egal wie, das Leben geht weiter. Der besondere Hammer für die nächste Saison ist der Wechsel unseres Goalgetters Ibo Leilo zum FC Verden 04. Er wird uns natürlich sehr fehlen. Aber in der Offensive habe ich mit Aydin Burg, Amer Miry, Ferhat Senci und Özgür Burc vier Spieler, die in jedem Spiel für ein Tor gut sind“, hofft Faruk Senci das große entstandene Loch ausfüllen zu können. Das wird beim zweiten Weggang, Yaser Coban zieht es nach Etelsen, schon schwieriger. Ein gleichwertiger Ersatz ist bei den Neuen nicht dabei. Auf der Gegenseite hat der 1. FC nun mit Mustafa Avanas (TSV Achim) einen gelernten Keeper verpflichtet. „Letzten Endes hat uns die nicht überzeugend gelöste Torwartfrage die Meisterschaft gekostet. Ich bin überzeugt, dass wir mit Mustafa nun auf dem richtigen Weg sind“, zählen für Faruk Senci nur die Taten, weniger die Zahlen. Immerhin kassierte Avanas beim letztjährigen Absteiger aus Achim 111 Gegentore. „Wir wollen sportlich erfolgreich sein und auf jeden Fall die Klasse halten. Ganz besonders am Herzen liegt mir aber, dass wir unsere Außendarstellung weiter verbessern. Daran werden wir intensiv arbeiten“, sieht Senci sein Team auf dem richtigen Weg. Vier Rote Karten, zweimal Mal Gelb-Rot und 81 Gelbe Karten – dieses Zahlen gilt es deutlich zu reduzieren.

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