Zugang vom Handball-Zweitligisten SV Werder Bremen

Wechsel-Kracher: TV Oyten angelt sich Lotta Heinrich

Wechselt zum TV Oyten: Rieke Lotta Heinrich.
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Wechselt zum TV Oyten: Rieke Lotta Heinrich.

Direkt zum Frühlingsanfang können die Drittliga-Handballerinnen des TV Oyten in Lotta Heinrich vom SV Werder Bremen eine echte Verstärkung für die kommende Saison vermelden.

  • Lotta Heinrich verstärkt kommende Saison Handball-Drittligist TV Oyten.
  • Rückraumspielerin kommt vom Zweitligisten SV Werder Bremen.
  • In Buxtehude bereits Luft in der 1. Bundesliga geschnuppert.

Oyten – Da ist den Drittliga-Handballerinnen des TV Oyten am Wochenende aber mal ein ganz dickes Osterei ins Nest gelegt worden. Direkt zum Frühlingsanfang gab jetzt Rieke Lotta Heinrich ihre Zusage für die kommende Saison und Coach Marc Winter freute sich riesig über die Zusage der 25-Jährigen, die aus der Reserve des SV Werder Bremen zum TVO wechselt und in Soltau geboren wurde.

Die 1,83 Meter große Rückraum-Linke begann das Handballspielen beim TSV Dorfmark, danach ging es in die Jugendabteilung der Spielgemeinschaft HSG Heidmark. Hier wurde sie in die Niedersachsenauswahl berufen, als A-Jugendliche erhielt die Rechtshänderin auch schon Oberliga-Spielanteile in der Damenmannschaft der HSG. Im Sommer 2014 folgte sie dann dem Lockruf des Buxtehuder SV, bei dem sie in der Reserve Drittliga-Luft schnuppern konnte. In ihrer zweiten Spielzeit erzielte sie insgesamt 121 Treffer. In der Saison 2015/16 feierte sie dann ihr Debüt in der Bundesliga-Mannschaft des BSV, verbuchte in 16 Spielen neun Tore.

Neun Tore in der 1. Bundesliga erzielt

Im Sommer 2016 zog Heinrich weiter zum Zweitligisten SV Werder Bremen. An der Weser ließ sie den Ball in ihrer ersten Zweitligasaison 64 Mal im Netz zappeln. In ihrem zweiten Jahr dann ein Rückschlag für die wurfstarke Spielerin, als sie sich im Oktober 2017 in der Partie gegen Halle-Neustadt einen Kreuzbandriss zuzog, der sie über ein Jahr bis November 2018 lahmlegte. Dennoch hielt Werder an Heinrich fest, verlängerte ihren Vertrag, der Ende dieser Saison nun ausläuft. Ihre letzten Partien allerdings absolvierte die Rechtshänderin im Oberliga-Team des SVW.

„Mit ihr können wir zukünftig im Rückraum noch variabeler agieren. Wir haben am Donnerstag über Zoom erste gute Gespräche geführt, sind in vielen Dingen schnell auf einer Wellenlänge geschwommen“, so Marc Winter. Dass er und Lars Müller-Dormann überhaupt den Kontakt zur Rückraumharpunistin suchte, war dabei dem Entschluss des SV Werder Bremen geschuldet, in Zukunft in der Reserve mehr auf den Nachwuchs zu setzen. „Da haben wir uns gedacht, dass sich ein Gespräch mit ihr immer lohnen müsste. Ihre schnelle Zusage am Sonnabend zeigt dann ja auch, dass wir da goldrichtig lagen“, so Winter. vst

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