Fußball-Kreisligist entscheidet sich für zwei Youngster

Duo Warnke/Becker soll es nun in Fischerhude richten

Matthias Warnke (links) und Yannick Becker werden in der kommenden Saison den TSV Fischerhude-Quelkhorn trainieren.

Fischerhude  - Das Stühlerücken in der Fußball-Kreisliga geht munter weiter. Dabei hat es nun auch den TSV Fischerhude-Quelkhorn erwischt. In der letzten Woche hatte Team-Manager Harald Steege mit sofortiger Wirkung das Handtuch geworfen. Nach der Saison ist auch für Trainer Jens Lellek Schluss, obwohl dieser in der Winterpause eigentlich für eine weitere Saison zugesagt hatte. In Matthias Warnke und Yannick Becker stehen die Nachfolger bereits fest.

Fischerhudes Spartenleiter Julian Kallhardt erklärte dazu: „Wir denken, dass der Mannschaft nach zwei Jahren ein frischer Wind guttun wird. Daher haben wir uns mit Jens gemeinsam dazu entschieden, die Zusammenarbeit nach der Saison zu beenden.“ Sicherlich waren hierbei auch die letzten Ergebnisse mitentscheidend, denn nach überzeugender Hinrunde lief zuletzt nicht mehr viel zusammen und man verlor klar den Anschluss an die Tabellenspitze.

Apropos frischer Wind. Dieser ist bei dem neuen Trainergespann auf jeden Fall gegeben. Denn man entschied sich für ein junges Duo, das bisher noch keine Erfahrung im Herrenbereich sammeln konnte. Matthias Warnke und Yannick Becker (beide 25 Jahre alt) wechseln nach knapp elf Jahren bei der JSG Backsberg an die Wümme. Die beiden Oytener haben hier einen Jahrgang bis in die U18 begleitet.

„Wir freuen uns natürlich sehr, dass man uns in Fischerhude diese Chance gibt, auch wenn wir bisher noch keine Herren-Mannschaft trainiert haben. Aber wir haben im Vorfeld schon Gespräche mit den Führungsspielern Sven Cordes und Andy Wilkens gehabt, die zu 100 Prozent hinter der Entscheidung des Vereins stehen. Das war natürlich eine Hauptvoraussetzung für uns, diese Aufgabe anzugehen“, erklärt Becker. „Uns ist aber auch wichtig, zu sagen, dass wir gerade als Oytener nach den zehn Jahren dort eine gute Übergabe hinkriegen wollen“, so Warnke weiter.

Die beiden sehen sich als Duo, das absolut gleichberechtigt ist: „Wir haben das immer so gehandhabt und denken, dass wir uns fußballerisch als auch menschlich sehr gut ergänzen. Die Sichtweise auf den Fußball ist auch sehr ähnlich, anders wäre das auch in der langen Zeit nicht gut gegangen“, erklärt Becker weiter. 

bd

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