S40 steigert sich bei DM um einen Platz / „Wir greifen nächstes Mal wieder an“

Wahlers im Pech – Holtum aber stolz auf Rang sechs

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Am Ende überwog die Freude über den sechsten Platz bei der Deutschen Meisterschaft im thüringischen Bad Blankenburg: Die Holtumer S40-Mannschaft mit Corinna Völker, Heike Wahlers, Susanne Hoßfeld und Coach Anja Meier (von links).

Holtum (Geest) - Thüringen war eine Reise wert für den TSV Holtum (Geest): Bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft sprang in der S40 der sechste Rang heraus, das TT-Trio steigerte sich im Vergleich zum Vorjahr um einen Platz.

In Bad Blankenburg hatten Heike Wahlers, Susanne Hoßfeld und Corinna Völker sogar ein besseres Resultat auf den Schlägern, aber zweimal fehlte dazu das nötige Quäntchen Glück. „Wir sind jedoch stolz auf Rang sechs. Und nächstes Jahr greifen wir dann halt wieder an“, zeigte sich Wahlers zufrieden mit dem gelungenen Event.

Das von Anja Meier hervorragend gecoachte Team feierte in seiner Vierergruppe zunächst ein souveränes 3:0 über den TTC Frankenthal aus Rheinland-Pfalz. Wahlers und Hoßfeld spielten sowohl Einzel als auch Doppel. Gegen den TTC Langen (Hessen) hatte der Niedersachsenmeister das erste Mal Pech. Wahlers gewann ihr erstes Einzel 3:0, Völker musste sich jedoch 0:3 beugen. Als Wahlers/Hoßfeld das Doppel 3:0 dominierten, schien ein Erfolg möglich – der hätte Platz zwei und den Einzug ins Halbfinale bedeutet. Wahlers verlor dann aber in engen Sätzen 0:3, Völker gab ihr Einzel 1:3 ab – somit siegte Langen, das am Ende Vizemeister wurde, mit 3:2. Gegen den alten und auch neuen Deutschen Meister TTC Colditz 1956 aus Sachsen gab es für Holtum wie erwartet beim 0:3 nichts zu holen.

Damit ging es im Duell der beiden Gruppendritten gegen FTSV Elmshorn aus Schleswig-Holstein um den fünften Rang. Und es entwickelte sich erneut ein wahrer Tischtennis-Krimi. Wahlers zog zu Beginn knapp mit 2:3 den Kürzeren, Völker gelang mit einem 3:1-Erfolg der Ausgleich. Auf Augenhöhe ging es ebenfalls im Doppel zu, das Wahlers/Hoßfeld mit 10:12, 13:11, 7:11, 9:11 verloren. Noch mehr Pech ereilte Holtums Spitzenspielerin in ihrem zweiten Einzel, als Elke Lohse in der Verlängerung des fünften Satzes mit einem Netz- und einem Kantenball schließlich 13:11 die Nase vorn hatte. „Das ist natürlich besonders bitter“, zeigte sich die Wahlers geknickt. Somit hieß es 1:3, es blieb Platz sechs. · vde

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