TT-Verbandsliga: Remis gegen Stendorf sollte reichen / Doppel-Poker geht auf

Wacker und Meier – Holtums Joker stechen beim 7:7

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Erfolgreicher Joker: Anja Meier gewann gegen Stendorf beide Einzel im unteren Paarkreuz – 7:7.

Holtum (Geest) - Fast drei Stunden dauerte der TT-Krimi – dann war die Punkteteilung perfekt: Verbandsligist TSV Holtum (Geest) erkämpfte sich in seinem letzten Spiel ein 7:7 gegen den FSC Stendorf. „Dieser eine Zähler sollte uns jetzt endgültig für den achten Platz reichen“, freute sich Corinna Völker über das Ergebnis. Den Damen aus dem Kreis Verden steht nun die Relegation ins Haus, in der sie am Wochenende 10./11. Mai Heimrecht gegen den TSV Cadenberge, der sich in der Landesliga noch den Vizetitel schnappte, genießen würden.

Dabei standen die Vorzeichen nicht gerade günstig: Heike Wahlers und Kirsten Bleckwedel fehlten – Stendorf musste aber auch auf seine Nummer eins Tatiana Pokrovskaja verzichten. Und Holtums Joker stachen, sowohl Birte Wacker als auch Anja Meier gewannen im unteren Paarkreuz ihre beiden Einzel. „Das war superstark, sie haben wunderbar gespielt“, verteilte Völker dickes Lob an das Duo aus der Zweiten. Dass sie selbst im oberen Paarkreuz genauso ohne Punkt bleiben würde wie Mareike Puvogel, hatte Völker einkalkuliert.

Entscheidend bei diesem erwarteten Verlauf in den Einzeln war da schon die Aufstellung der Doppel. Der Poker der Gastgeberinnen ging auf, denn Doppel eins Puvogel/Völker „durfte“ gegen Stendorfs Nummer drei und vier Scholze/Hinz ran – es wurde ein glatter Drei-Satz-Erfolg. Wacker/Meier zogen gegen Baron/Belgardt wenig überraschend klar den Kürzeren – 1:1.

Fast wäre den Holtumerinnen sogar ein Sieg gelungen, denn Völker musste sich gegen Stendorfs Nummer zwei Svenja Belgardt erst im fünften Satz mit 7:11 geschlagen geben. Ein wenig trauerte sich der vergebenen Chance auch nach: „In den ersten beiden Sätzen konnte ich ihre Aufschläge noch nicht lesen. Danach ging aber meine Taktik auf, nicht unbedingt um jeden Preis anzugreifen, sondern auch mal das Tempo rauszunehmen.“ Genau mit diesem Mittel agiert ihre Kontrahentin auch immer. Letztlich fehlte der Holtumerin nur das gewisse Quäntchen zur Überraschung. Da Völker und Puvogel ihre Duelle im unteren Paarkreuz sicher gewannen, sprang ein 7:7 heraus. So käme es in der Relegation zu einem Wiedersehen mit Cadenberge, „was sicher keine leichte Aufgabe wird“, so Völker. · vde

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