Vovcenkos Lovely Dream feiert ungefährdeten Sieg in Köln

Pavel Vovcenko 
Foto: imago
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Pavel Vovcenko Foto: imago

Verden – Bei den Galopprennen in Köln und Dresden sattelte Pavel Vovcenko (Achim-Bollen) einige Pferde und kam dabei zu seinem bereits fünften Jahreserfolg. In Köln siegte in einem Ausgleich IV über 1850 Meter die von ihm trainierte fünfjährige Stute Lovely Dream mit dem vierfachen Champion Filip Minarek im Sattel leicht mit zweieinhalb Längen Vorsprung vor Mister Mowgli mit Fabian Xaver Weißmeier und Lie High mit Koen Clijmans.

„Wir hatten einen guten Rennverlauf und es hat alles prima geklappt“, freute sich Filip Minarek über den Sieg. Auch Pavel Vovcenko war zufrieden: „Lovely Dream ist nicht unbedingt ein Siegertyp, läuft aber immer nach vorn. Ein sehr dankbares Pferd für die Besitzer, das völlig verdient gewonnen hat.“ Vovcenkos zweiter Starter in Köln, der vierjährige Wallach Vicente, enttäuschte in einem Ausgleich II über 1600 Meter. Mit Martin Seidl im Sattel hatte Vicente nie einen Moment und kam für eine vordere Platzierung an diesem Tag nicht in Frage. Das traf auch in einem Ausgleich III über 2100 Meter auf die fünfjährige Stute Yori zu, die mit Adrie de Vries im Sattel in dem zehn Pferde starken Feld lange Zeit im Vordertreffen lag, am Ende aber nur Rang sieben belegte.

Nach seiner starken Leistung mit Platz vier in der „Silbernen Peitsche“ in Baden-Baden, hatten sich Trainer und Besitzer des siebenjährigen Hengstes Schäng auch gute Chancen in Dresden im „Großen Preis von Dresden“, ein über 1400 Meter führendes und mit insgesamt 27 500 Euro dotiertes Rennen der Europagruppe III, ausgerechnet. Es kam aber anders, denn Schäng fand mit Michael Cadeddu im Sattel nie richtig ins Rennen und wurde am Ende nur Vorletzter. Gewonnen wurde die Prüfung vom Favoriten Namos mit Wladimir Panov knapp vor Zerostress mit Champion Bauyrzhan Murzabayev. Viel besser lief es für Pavel Vovcenko in einem Ausgleich IV über 2200 Meter. Die von ihm trainierte siebenjährige Stute Lacrimosa zeigte sich wieder einmal gut aufgelegt und verpasste mit Jockey Jozef Bojko nur knapp den Sieg. Auf der Zielgeraden lieferte sie sich einen packenden Kampf mit dem Sieger Whisky Train (Martin Laube), der am Pfosten eine Länge Vorsprung vor Lacrimosa hatte. Dritter wurde Napton mit Martin Seidl. In dieser Form wird Lacrimosa bald zum ersten Jahreserfolg kommen.

Einen deutlichen Formansatz verriet auch die dreijährige Stute Ninaba, die in einer Prüfung über 1500 Meter mit Sibylle Vogt im Sattel Dritte wurde. Zwar besaß Ninaba keine wirkliche Chance gegen die beiden erstplatzierten Vollblüter Sindra mit Michael Cadeddu und Apple Valley mit Leon Wolff, doch war Platz drei nicht in Gefahr.

Die nächsten Renntage in Deutschland mit erstklassigen Leistungsprüfungen finden am 15. Juni in München (ab 15.30 Uhr) sowie am 20. Juni in Dortmund (ab 13.30 Uhr) und 21. Juni in Düsseldorf (ab 10.55 Uhr) statt.  jho

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