Verden kommt / Hamelmann zurück im Kader / Torhüter Max Grimm neu beim FC

Vorm Derby: Atris und Delon drängen in Ottersbergs Startelf

Sorgte zuletzt wie in dieser Szene gegen Celle für die nötige Stabilität: Dominik Rosenbrock (am Ball). Klar, dass der Ottersberger auch im Derby gegen den FC Verden 04 eine wichtige Stütze für Coach Jan Fitschens Defensive sein wird. J Foto: Woelki

Ottersberg - Derby mit umgekehrten Vorzeichen: Während es beim TSV Ottersberg langsam bergauf geht, schluckte der FC Verden 04 zuletzt die nächste bittere Pille. Am Sonnabend (16 Uhr) treffen sich beide Teams an der Wümme zum Landesliga-Duell.

Für Jan Fitschen, Trainer der Grün-Weißen, zählen diese Trends wenig: „Derbys haben ihre eigenen Gesetzte. Und Verden hat genug Qualität, um nicht da unten stehen zu müssen. Wir schauen auf uns und haben unsere Hausaufgaben zu erledigen.“ Positiv stellt der Ottersberger heraus, dass seine Mannschaft inzwischen verstanden habe, dass jede Woche hart zu kämpfen sei. Personell sieht es prima aus, alle Mann sind an Bord, kleinere Wehwehchen bleiben fürs Derby ohne Bedeutung. Während Lars Hamelmann noch keine Option für die Startelf ist, drängen sich zwei Kicker auf: Patrick Delon sammelte mit dem rettenden 2:2 gegen Celle Pluspunkte. Und Nisar Atris hatte vor seiner Pause mit starken Leistungen überzeugt. So dürfte Fitschen Veränderungen vornehmen. Ganz wichtig für ihn: Mit Dominik Rosenbrock kehrte die Stabilität in der Defensive zurück.

Auf der anderen Seite stand erst einmal Video-Studium auf dem Programm. FC-Coach Sascha Lindhorst: „Wir haben einzelnen Spielern gezeigt, wo bei ihnen die Problematik liegt und dass sie nicht bei anderen suchen sollen.“ Nach der Enttäuschung vom 2:2 gegen Stinstedt gelte es jetzt aber, nach vorne und von Spiel zu Spiel zu schauen. Dabei wurden die Allerstädter auch heiß gemacht. „Es ist Derby-Time, da müssen alle Bock drauf haben, egal wie der Tabellenplatz ist“, hofft Lindhorst auf die Extra-Portion Motivation. Der Druck liege eher bei den Ottersbergern, wobei sich Verdens Trainer überraschen lassen wird, welchen Plan der Kontrahent verfolgt: „Gehen sie drauf, um unsere Verunsicherung zu nutzen oder warten sie ab und wollen uns die Fehler machen lassen?“ Positiv ist für die Reiterstädter, dass Alexander Halinger, Simon Kirsch und Jannes Bade wieder Alternativen sind. Denn es gilt wie in der Vorwoche, dass kaum einer seinen Platz sicher hat. Lindhorst: „Ich schaue weiter, wer sich in den Einheiten reinhaut. Der wird dann auch spielen.“

Mittlerweile hat der FC einen Trainingsgast verpflichtet: Torhüter Max Grimm (21), der in seiner Jugend beim 1. FC Magdeburg, VfL Oldenburg, VfB Oldenburg und zuletzt bei Bezirksligist TuS Emstekerfeld im Kasten gestanden hatte, zog es beruflich an die Aller. Jetzt hat er seine Spielberechtigung beantragt und soll in den nächsten Wochen fit für den Kader gemacht werden. J vde

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