14-jähriger Voltigierer aus Hülsen gelingt mit Lily Warren der große Coup

Arne Heers löst das WM-Ticket

Das Voltigieren ist für Arne Heers längst zu einer großen Leidenschaft geworden.
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Das Voltigieren ist für Arne Heers längst zu einer großen Leidenschaft geworden.

Der nächste sportliche Höhepunkt für Arne Heers vom RV Hülsen: In Warendorf löste er gemeinsam mit seiner Partnerin Lily Warren das Ticket für die Weltmeisterschaften im Voltigieren in Frankreich.

Hülsen – Arne Heers vom RV Hülsen hat mit seinen 14 Jahren sportlich schon viel erreicht. Mit spektakulären und kunstvollen Turnübungen auf dem Pferderücken hält er seit vielen Jahren schon die Zuschauer in Atem. In Warendorf gelang ihm nun der bis dato größte Erfolg in seiner noch jungen Karriere. Gemeinsam mit seiner Partnerin Lily Warren sicherte er sich den zweiten Platz im Pas-de-Deux beim „Preis der Besten“. Damit löste das eingespielte Team mitsamt Pferd Capitano das Ticket für die im August in Frankreich stattfindende Weltmeisterschaft im Voltigieren.

Mit vier Jahren wird Arne Heers ans Voltigieren herangeführt

Schon im Alter von vier Jahren führte Arne Heers Mutter, selbst Voltigiertrainerin im RV Hülsen, den pferdebegeisterten Jungen an das Pferd und ans Voltigieren heran. Aus einem Hobby wurde schnell eine Leidenschaft. „Voltigieren war immer mein liebstes Hobby, Zweifel daran hatte ich nie. Irgendwann ging es dann mit den Turnieren los. Seit 2018 nehme ich am Einzelunterricht teil, von dort aus kam ich in den Bundeskader. So startete ich auch auf größeren Turnieren, später dann auch im Pas-de-Deux“, so Arne Heers über seinen Werdegang.

Voltigieren war immer mein liebstes Hobby, Zweifel daran hatte ich nie. Irgendwann ging es dann mit den Turnieren los. Seit 2018 nehme ich am Einzelunterricht teil, von dort aus kam ich in den Bundeskader.

Arne Heers
Mit ihrem zweiten Platz lösten Arne Heers und Lily Warren in Warendorf das WM-Ticket.

Bislang mussten allerdings leider nahezu alle Voltigierwettbewerbe aufgrund der Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie abgesagt werden. Sogar die Sichtung zur Berufung in den Bundeskader fand, statt im Rahmen eines Wettbewerbs, online statt. Alle Bewerber und Bewerberinnen mussten ein eigenhändig produziertes Video einreichen, das von einer unabhängigen Jury bewertet wurde. Arne Heers konnte die Richter allesamt überzeugen. Die Berufung in den Bundeskader ist für den Schüler bisher auch der größte Meilenstein, den er in seiner sportlichen Karriere bisher erreichen konnte. Der 14-Jährige ist zudem der erste Voltigierer des RV Hülsen, der es bis auf dieses Niveau geschafft hat.

14-Jähriger trainiert mindestens viermal in der Woche

Neben dem Voltigierunterricht, der mindestens viermal die Woche stattfindet, hält Arne Heers sich mit Kraftsport, Gymnastik und Ausdauertraining fit. Das Hobby nimmt einen großen Stellenwert im Leben des Jugendlichen ein, dennoch kommt auch ein Ausgleich zum Sport nicht zu kurz. Besonders gerne verbringt Arne Heers seine Freizeit mit seinen Freunden, auch bei Mädchen kommt der Leistungssport Voltigieren gut an. „Am Voltigieren gefällt mir vor allem das Zusammenspiel zwischen Mensch und Tier. Natürlich baut man auch eine Verbindung zu dem Pferd auf. Außerdem arbeitet man sogar im Einzel trotzdem als Team“ erklärt Arne Heers seine Leidenschaft für das Turnen auf dem Pferderücken.

Gutes Abschneiden bei der WM in Frankreich der größte Traum

Mittlerweile besucht Arne Heers die 9. Klasse des Domgymnasiums in Verden. Was er nach der Schule machen möchte, weiß der Schüler allerdings noch nicht. Das Voltigieren soll aber immer ein Teil seines Lebens bleiben; soviel steht für den 14-Jährigen schon jetzt fest. Der größte Traum für Arne Heers wäre es derzeit, vor allem in Hinblick auf die Weltmeisterschaft, ein gutes Abschneiden in Frankreich. Aufregung spürt er allerdings noch nicht. „Die Anspannung wird sicherlich dann steigen, wenn die Abfahrt kurz bevorsteht“, ist der Sportler überzeugt.

Bevor es nun aber nach Frankreich geht, hofft Arne Heers gemeinsam mit seiner Partnerin Lily Warren bei den Landesmeisterschaften, die am 10. Juli in Hohenhameln ausgetragen werden, an den Start gehen zu können. Solange die Inzidenzlage es zulässt sollen die Wettbewerbe wie geplant durchgeführt werden können. Und das wäre für das Duo eine weitere gute Nachricht.

Von Kira Kaschek

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