TV Baden kassiert 0:3 gegen Neustrelitz / Kernebeck-Team zu fehlerhaft

Eine Niederlage zum Abschluss

Im Anschluss an das letzte Saisonspiel dankte das gesamte Badener Team dem Orgateam für die Unterstützung.
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Im Anschluss an das letzte Saisonspiel dankte das gesamte Badener Team dem Orgateam für die Unterstützung.

Mit einer verdienten 0:3-Niederlage gegen Neustrelitz beendeten die Volleyballer des Zweitligisten TV Baden ihre Saison. Dabei hatte Trainer Werner Kernebeck im Vorfeld Vollgas versprochen. Doch seine Spieler bekamen die PS irgendwie nicht aufs Parkett.

Baden – Auch wenn Werner Kernebeck aus seiner Erleichterung über das Saisonende keinen großen Hehl machte, hätte er sich dennoch ein anderes Ende gewünscht. Zumal der Trainer des Volleyball-Zweitligisten TV Baden im Vorfeld der Partie gegen den PSV Neustrelitz noch einmal Vollgas versprochen hatte. Aber davon war nur phasenweise etwas zu sehen, sodass die Gäste letztlich einen völlig verdienten 3:0 (25:22, 25:19, 25:23)-Erfolg mit auf die lange Heimreise nahmen.

Kernebeck-Team agiert zu fehlerhaft

Die Gründe für die Niederlage – sie waren schnell gefunden. Vor allen Dingen in der Annahme agierten die Badener zu fehlerhaft. Darüber hinaus fehlte es auch am nötigen Druck in der Offensive. Lediglich Alexander Decker, der dann auch zum MVP auf Seiten der Gastgeber gewählt wurde, und mit kleineren Abstrichen Ole Seuberlich, der mit einer neuen Haarpracht glänzte, vermochten sich gegen den PSV-Block durchzusetzen. Das musste auch Kernebeck neidlos eingestehen. „Auf den Außenpositionen war Neustrelitz deutlich stabiler als wir. Wir hätten einfach wesentlich öfter Schnellangriffe spielen müssen. Die haben gerade im dritten Satz sehr gut geklappt“, verwies Badens Trainer auf die gute Quote von Jannik Haats.

Bei der 0:3-Niederlage gegen Neustrelitz zählte Alexander Decker (rechts) zu den auffälligsten Spielern des Volleyball-Zweitligisten TV Baden.

Guter Start ist schnell verpufft

Dabei hatten die Badener einen guten Start erwischt. Nach ausgeglichenem Beginn steigerten sich die Gastgeber vor allen Dingen im Blockspiel und legten ein 10:6 vor. Die Freude war jedoch nicht von langer Dauer. Dank einer guten Aufschlagserie von Lucas Grafe war das Spiel nur wenig später gedreht – 10:11. Für TVB-Coach Kernebeck irgendwie sinnbildlich: „Das negative Momentum hatten wir in dieser Saison schon so oft. Auf einmal versinken wir und kriegen dann drei, vier oder fünf Punkte hintereinander. Das steckt scheinbar in den Köpfen der Jungs.“ Allerdings fingen sich die Badener nach dem 12:16 noch einmal und hätten den Satz tatsächlich noch einmal drehen können. Doch nach dem Ausgleich zum 19:19 nach einem Monsterblock von Björn Hagestedt häuften sich wieder die Fehler und es hieß 22:25.

Im zweiten Durchgang änderte sich nichts an den Eindrücken aus der Schlussphase des ersten Satzes. Schnell legte Neustrelitz ein 10:5 vor. In der Folge gab es auf Badener Seite ein munteres Wechselspiel. „Das habe ich nicht gemacht, um allen noch einmal Einsatzzeit zu schenken, sondern wollte in unserem Spiel einfach etwas verändern“, klärte Kernebeck auf. Doch egal, was der TVB-Trainer auch versuchte, zu einer Wende führte es nicht. Daher ging auch der zweite Durchgang mit 19:25 verloren.

Für Simon war das natürlich richtig bitter, dass ihm der letzte Fehler unterlaufen ist. Denn er hat ansonsten ein gutes Spiel gemacht.

Badens Trainer Werner Kernebeck

Besser lief es dafür im dritten Satz, denn die Badener legten ein 21:19 vor. Allerdings vermochten sie diesen Vorsprung gegen ein PSV-Team, das letztlich auch etwas bissiger wirkte, nicht zu halten. Zwar wehrten sie den ersten Satzball noch ab, doch beim zweiten war es nach einem Fehler von Simon Bischoff dann passiert. „Für Simon war das natürlich richtig bitter, dass ihm der letzte Fehler unterlaufen ist. Denn er hat ansonsten ein gutes Spiel gemacht“, lobte Kernebeck seinen Zuspieler.

TV Baden: Mallon, Wanke, Decker, Radeke, Sörensen, Haats, Seuberlich, Bischoff, Markiefka, Gerken, Sagajewski, Hagestedt, Tscherwinski, Bencik.

Von Kai Caspers

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