Volleyball-Verbandsligist TSV Fischerhude startet mit zwei 0:3-Niederlagen / Sonderlob für Carla Hasekamp

Binkowski-Team zahlt noch Lehrgeld zum Auftakt

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Fischerhudes Simone Hanschen (links) und Svenja Lohöfer versuchen einen Angriff zu blocken.

Fischerhude - Mit zwei 0:3-Niederlagen gegen die Topteams TV Vahrenhorst und Buxtehuder SV starteten die Damen des TSV Fischerhude in das Abenteuer Volleyball-Verbandsliga. Allerdings gab es auch eine positive Nachricht für das Team um Trainerin Nicole Binkowski. Da gleich zwei Mannschaften vor Saisonbeginn zurückgezogen haben, stehen die als direkter Absteiger fest. Somit müssen die Fischerhuderinnen lediglich ein Team hinter sich lassen, um nicht in die Relegation zu müssen. „Und genau das ist unser Ziel“, verdeutlicht Binkowski.

Auf Seiten der Gastgeberinnen gaben die Paula Dunecke (reaktiviert), Selin Yüksek und Antonia Gerken (TSV Fischerhude II) und Carla Hasekamp aus der eigenen Jugend ihr Comeback. Dafür haben Anna Puvogel, Maike Seekamp, Rieke Dieckhoff und Mareike Harder das Team zumeist aus beruflichen Gründen verlassen. Auch wenn die Saison schon seit September läuft, startete Fischerhude erst jetzt. Und der Auftakt stand unter keinem guten Stern, da Binkowski auf die verletzte Esra Birsen-Meyer und auf Antonia Gerken verzichten, die als Jugendspielerin mit einer Doppellizenz noch nicht spielberechtigt war. Zudem gingen Beeke Dobers, Simone Hanschen und Svenja Lohöfer angeschlagen ins Spiel, so dass Binkowski selber spielen musste.

TSV Fischerhude-Quelkhorn - TV Vahrendorf 0:3 (19:25, 18:25, 11:25). „Für uns kam es darauf an, dass wir zu uns finden und uns an die neue Liga gewöhnen. Wir haben phasenweise gut mitgespielt. Besonders das Tempo im ersten Satz war hoch“, stellte die Trainerin fest. Im dritten Satz brach der TSV ein. „Da fehlte es bei uns an der Stabilität in der Annahme und am nötigen Durchsetzungsvermögen im Angriff. Das war einfach nicht druckvoll genug“, befand Fischerhudes Trainerin.

TSV Fischerhude-Quelkhorn - Buxtehuder SV 0:3 (24:26, 17:25, 17:25). „Den ersten Satz hätten wir gegen den Tabellenersten für uns entscheiden und einfach dicht machen müssen. Schließlich haben wir da deutlich mit 22:17 geführt“, ärgerte sich Nicole Binkowski. „Aber wir haben das Spiel selber aus der Hand gegeben, da uns viel zu viele leichte Fehler unterlaufen sind. Der verlorene erste Satz war dann auch nicht gut für unsere Moral. Das war deutlich zu sehen. Einen starken Eindruck hat Carla Hasekamp als Mittelblockerin hinterlassen“, lobte Binkowski die 15-Jährige.

woe

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