Volleyball-Verbandsliga: Baden II besiegt Altwarmbüchen / 2:3 gegen Uetze

Kernebeck-Team bündelt im Tie-Break alle Kräfte – 3:2

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Holte mit dem TV Baden II am Verbandsliga-Heimspieltag 2:2 Punkte: Thomas Beyrich (im Angriff).

Baden - Ein Sieg und eine Niederlage: In der Volleyball-Verbandsliga verlor der TV Baden II in eigener Halle gegen den VfL Uetze mit 2:3, gewann dann aber gegen den TuS Altwarmbüchen mit 3:2.

Baden II - Uetze 2:3 (25:23, 25:17, 22:25, 22:25, 15:17). „Uetze ist erfahren, gibt nie auf und kann sich von Satz zu Satz steigern“, hatte Trainer Werner Kernebeck im Vorfeld gemahnt. Im ersten Satz erwischte der Gast dann auch den besseren Start, doch die Badener steckten nie auf und setzten den Gegner mit konzentrierten Angriffen mehr und mehr unter Druck. „Wir haben die gegnerischen Angreifer nicht zur Entfaltung kommen lassen und die sonstigen Angriffe gut verteidigt“, so Werner Kernebeck. Uetze war sichtlich beeindruckt, schien im dritten Satz aber hoch motiviert. Es war ein Satz mit endlos langen Ballwechseln, herausragenden Abwehrleistungen und hohem Unterhaltungswert. Der vierte Satz verlief ähnlich, kämpferische Ballwechsel und selbstlose Einsätze bis hin zu einigen Blessuren an der Hand von Zuspieler Marco Thiel. Auch dieser Satz ging verloren. Im Tie-Break starteten die Gäste besser, Baden holte jedoch schnell auf und führte zum Seitenwechsel. Auch die zweite Hälfte verlief ähnlich, wobei das glückliche Ende auf Uetzer Seite war.

Baden II - Altwarmbüchen 3:2 (24:26, 25:22, 25:18, 26:28, 15:10). „Nach so einem hart umkämpften Match mit fast zwei Stunden muss man erst einmal wieder ins Spiel kommen“, kommentierte Kernebeck. Die Partie war dann auch abwechslungsreich. Die Sätze verliefen ausgeglichen, wenn man mal von dem Durchhänger im dritten Satz absieht. Wieder musste der Tie-Break her und hier versuchte Kernebeck noch einmal alle Kräfte zu bündeln: „Wir spielen keine Tie-Breaks, wir gewinnen Tie-Breaks und müssen um jeden Ball kämpfen.“ Diese Worte bewirkten noch einmal einen Ruck im Team. Wieder ging es mit einer Führung in den Seitenwechsel. Hier hatte Baden mit 15:10 das bessere Ende für sich. Auch die zahlreichen Fans waren restlos begeistert. Kernebeck: „Ich muss dem Team ein Riesenkompliment machen.“

TV Baden II: Behnken, Beyrich, Bischoff, Decker, Denker, Lührs, Oeberst, Rathjen, Schmeyers, Thiel, Tiedemann, Wiesner.

woe

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