Volleyball-Regionalligist unterliegt Ammerland II / „Ich bin zutiefst enttäuscht“

Keller-Krimi: Baden vergibt gleich vier Matchbälle – 2:3

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Starker Angriff gegen Ammerland – aber Artem Tscherwinski verlor mit Baden 2:3.

Baden - Was für eine böse Bescherung! Kurz vorm Weihnachtsfest unterlag Volleyball-Regionalligist TV Baden dem Letzten VSG Ammerland II mit 2:3 (24:26, 25:19, 23:25, 25:20, 14:16). Vor einer gut besuchten Kulisse von mehr als 250 Fans hätte sich der Gastgeber mit einem Sieg auf einen Nichtabstiegsplatz geschoben. Daraus wurde nichts.

„Es war für uns ein wichtiges Spiel, das wir hätten gewinnen müssen und auch können, um uns aus der Abstiegszone zu bewegen“, sagte ein gefrusteter Trainer Peter-Michael Sagajewski, der bitter enttäuscht war. „Vom Niveau her haben wir unseren Fans ein schlechtes Spiel geboten, obgleich die Partie sehr spannend war“, berichtet der Badener Trainer. Und: „Unser Gegner steht durch einen personellen Aderlass da unten in der Tabelle. Wichtige Spieler sind entweder krank, verletzt oder mussten in die Erste in die Dritte Liga.“

Beiden Teams merkte man die Anspannung an, die nervös starteten. Auch Baden musste auf seinen Routinier Dirk Meyer und auf Bjarne Schulz verzichten. „Dadurch war ich gezwungen wieder umzustellen“, sagte Sagajewski. Im ersten Satz liefen die Badener ständig einem Fünf-Punkterückstand hinterher bis zum 20:20 und 24:24, um dann durch gegnerische Angaben, die von den Badenern nicht zurückgespielt werden konnten, zu verlieren.

„Unser wechselhaftes Spiel zog sich in den anderen Sätzen weiter fort“, so Sagajewski. Im Schlusssatz im Tiebreak führten die Badener mit 14:9. „Wir hätten nur noch einen Punkt benötigt und hätten das Spiel gewinnen können. Aber dann wechselte der Gegner den verletzten Martin Münzberger ein, der uns sechs Angaben ins Feld ballerte. Seine Angaben bekamen wir nicht in Griff. Bei 14:11 versuchte ich mit einer Auszeit Ruhe ins Team zu bringen, was aber nicht gelang“, so ein gefrusteter Sagajewski. Und er schiebt nach: „Ich bin zutiefst enttäuscht über unsere Niederlage und den liegen gelassenen Chancen. Uns fehlten Lockerheit und Gelassenheit. Gegen stärkere Gegner haben wir trotz Niederlagen in den vergangenen Wochen und Monate viel stärkere Leistungen gezeigt. Wir spielten zu wechselhaft. Bis wir die richtige Formation mit Canh Han Huynh als Zuspieler fanden, war die Begegnung vorbei.“

woe

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