Volleyball: Fischerhude-Quelkhorn siegt zweimal und spielt nun um Verbandsliga-Aufstieg

Binkowski-Team bejubelt noch Relegationsplatz

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Dynamischer Angriff: Anja Hinrichs schaffte mit Fischerhude-Quelkhorn die Aufstiegsspiele zur Verbandsliga.

Fischerhude - Der erste Schritt ist getan. Am letzten Heimspieltag in der Volleyball-Landesliga vor mehr als 100 Zuschauern schob sich der TSV Fischerhude-Quelkhorn dank des 3:2 (25:21, 11:25, 20:25, 25:13, 15:8) über SG Bergen-Wietzendorf und des 3:1 (25:20, 25:23, 22:25, 25:13) gegen VSG Altes Land auf Relegationsplatz zwei vor.

Fischerhude-Quelkhorn - Bergen-Wietzendorf 3:2 (25:21, 11:25, 20:25, 25:13, 15:8). „Wir wussten, dass es ein heißer Spieltag wird. Bergen war Vierter. Wir wollten natürlich eingespielt und gut gestimmt gegen den bis dahin Zweiten anzutreten“, fasste Nicole Binkowski die Situation zusammen. Denn auf Aufstiegsarithmetik verspürte die Trainerin nur wenig Lust: „Wir hätten uns gegen Bergen eine Niederlage leisten können, aber gegen VSG hätten wir mindestens 3:1 gewinnen müssen. Wir wollten aber nicht rechnen, sondern beide Spiele gewinnen.“ Der TSV kam anfangs nur schwer in Gang. „Es war das erwartet schwere Spiel, weil Bergen gegen Meister Zeven nur 2:3 verlor“, erläuterte Binkowski. Bergen mit seinen groß gewachsenen Spielerinnen und einer guten Blockarbeit setzte das Heimteam unter Druck. Im ersten Satz überraschte der TSV mit Spielwitz. Im zweiten Satz lief nichts zusammen. Der dritte Satz verlief unrund. Als wäre der Knoten geplatzt, beherrschte Fischerhude den Gast im vierten Satz und im Tiebreak. Binkowski: „Wir haben uns nicht hängen lassen und uns den Sieg erkämpft gegen eine Mannschaft, die in den beiden Schlusssätzen zusammenbrach.“

Fischerhude-Quelkhorn - Altes Land 3:1 (25:20, 25:23, 22:25, 25:13). Mit aufgetanktem Selbstvertrauen traf das Wümme-Team auf den Zweiten. „Das war ein super Spiel. Wir zeigten unseren vielen Fans die beste Saisonleistung gegen eine VSG, die sich erheblich wehrte“, stellte Binkowski fest. Und: „Der Gast spielte technisch deutlich besser als Bergen.“ Lange, kraftraubende Ballwechsel prägten das Match und wurden auch bei Gegner-Punkten vom fairen Publikum beklatscht. Binkowski: „Wir spielten uns in einen Rausch und konsequent durch. Am Ende jubelten wir, bei Altes Land flossen bittere Tränen.“ Fischerhude überholte Altes Land und fährt nun als Zweiter zu den Aufstiegsspielen am 2. Mai nach Hannover. Gegen VSG Hannover III muss der TSV dort gewinnen, um im zweiten Match gegen den Verbandsligisten TuS Altwarmbüchen anzutreten.

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