Triathlet Christian Siedlitzki sieht sich in der Form seines Lebens

Voller Vorfreude in die Heimat

Die Vorbereitung hätte nicht besser sein können: Christian Siedlitzki glaubt sich in der Form seines Lebens.
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Die Vorbereitung hätte nicht besser sein können: Christian Siedlitzki glaubt sich in der Form seines Lebens.

Luttum – Das Ziel ist klar definiert: Für den Luttumer Ausdauersportler Christian Siedlitzki zählt bei der Österreichischen Meisterschaft im Sprinttriathlon am Wallsee (nahe Linz) am Sonnabend in seiner Altersklasse M55 nur die Titelverteidigung.

Und schon vor seiner Abfahrt in die Heimat am Mittwoch strotzte Siedlitzki nur so vor Selbstvertrauen. „Aktuell bin ich topfit und auch komplett schmerzfrei. Derzeit fühlt es für mich danach an, als wäre ich in der Form meines Lebens“, blickt der gebürtige Österreicher dem ersten Start nach der coronabedingten Zwangspause voller Vorfreude entgegen. „Natürlich wird aufgrund der Start- und Abstandsregeln alles ein bisschen anders. Aber da es ja für alle Neuland ist, sollte es kein Problem sein. Ich gehe davon aus, dass sich alles relativ schnell einspielen wird.“

Am Wallsee geht es für alle Athleten zunächst in einen Nebenarm der Donau, in dem 750 Meter geschwommen werden müssen. Danach folgen 19 Kilometer auf dem Rad, ehe es abschließend auf eine fünf Kilometer lange Laufstrecke geht. Aufgrund der behördlichen Vorgaben wird der Wettkampf mit einem Einzelstart (alle zehn Sekunden geht ein Athlet ins Wasser) begonnen. „Das ist für alle Teilnehmer sicherlich eine deutlich angenehmere Art zu schwimmen. Die Radrunde ist sehr wellig und mit zwei Steigungen auch ziemlich anspruchsvoll. Auch hier gelten die Abstandsregelungen. Obwohl dieser Bewerb mit Straßenrädern durchgeführt wird, ist das Windschattenfahren (12 Meter nach hinten und 3 Meter zur Seite müssen eingehalten werden) verboten“, gibt der Luttumer im Vorfeld des Wettkampfs zu verstehen. Für Siedlitzki, der die vergangenen Wochen sehr hart auf dem Rad trainiert hat, sollte das aber kein Problem werden. Auch auf der Laufstrecke, es sind zwei Runden über je 2,5 Kilometer zu absolvieren, sind die Abstandsregeln einzuhalten. Das bedeutet, dass beim Überholen ein Meter Abstand zum Gegner sein sollte. Siedlitzki: „Natürlich will ich in erster Linie meinen Titel verteidigen. Aber letztlich bin ich einfach nur froh, dass es endlich wieder losgeht und wir mal wieder einen Wettkampf bestreiten können. Denn bei der langen Zwangspause habe ich mir schon des Öfteren die Frage gestellt, für was ich eigentlich trainiere. Daher hoffe ich, dass es nun auch in Deutschland bald wieder losgeht.“  kc

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