Handball-A-Jugend erwartet Anderten

Verdens Kunze: „Voll fokussiert“

Sascha Kunze
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Sascha Kunze

Verden – Um den Einzug in die zweite Runde in der Relegation zur A-Jugend Handball-Bundesliga spielt am Sonntag (Anwurf 17 Uhr) die HSG Verden-Aller. Vor heimischer Kulisse geht es gegen den TSV Anderten, der nicht zuletzt durch die gesammelten Erfahrungen in der Beletage des Deutschen Handballbundes (DHB) die Favoritenrolle einnimmt. „Doch meine Jungs sind voll fokussiert!

Wir verfügen über viele Spieler, die in einer Partie den Unterschied machen können. Durch den Erfolg beim GiW Meerhandball (23:21, Anm.d.Red.) haben wir großes Selbstbewusstsein tanken können“, findet Verdens Coach Sascha Kunze klare Worte. Auszahlen soll sich dabei die siebenwöchige, intensive Vorbereitung der HSG-Akteure und dass keine Verletzten zu beklagen sind.

Es geht für Verden um den Bundesliga-Aufstieg

In den vergangenen Tagen hätten er und seine Mannschaft sich noch einige taktische Kniffe einfallen lassen, um den TSV zu überraschen. Denn körperlich könne sein Team gegen die Gäste nicht mithalten. Allerdings soll dies durch Schnelligkeit, Cleverness und nicht zuletzt Entschlossenheit kompensiert werden. Ein weiteres Faustpfand könnte sein, dass Anderten noch kein Pflichtspiel bestritten hat, während das Kunze-Team bereits in einer Pflichtaufgabe beim GiW Meerhandball gefordert war. Dass dort ein Sieg nach Rückstand geschafft wurde, könnte in der Dreiergruppe Gold wert sein. Dadurch wurde der Grundstein zum Einzug in die nächste Runde gelegt, wo dann entweder Elbflorenz Dresden oder aber der ThSV Eisenach bei einer erneuten Dreierkonstellation warten. Ein Termin und Ort dieser Partien steht noch nicht fest. Kunze: „Auch bei einer Niederlage ist noch nichts passiert.“ Bei den Hannoveranern sind die beiden Ausnahmehandballer Fynn Brandes und Anton Borowski in den Griff zu kriegen, die beide im Kader der Niedersachsenauswahl stehen.

500 Zuschauer sind in Aller-Weser-Halle erlaubt

Erfreulichweise sind aufgrund der verbesserten Pandemielage bis zu 500 Zuschauer in der Aller-Weser Halle gestattet. Ein Hygienekonzept wurde in Abstimmung mit der Stadt und dem Gesundheitsamt erarbeitet. Tickets sind lediglich online zu bekommen. Bis dato sind bereits fast 300 Eintrittskarten für das Handball-Großereignis verkauft worden. Weitere Infos gibt es auf der Homepage der HSG.

Nach dem TV Oyten, der zwei Jahre in der Beletage des DHB spielte, könnte jetzt der nächste Klub aus dem Landkreis Verden den Sprung in den Kreis der großen Namen des deutschen Handballs schaffen.  bjl

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