Vielseitigkeits-Talent zu groß für Sarasani P geworden

Voglers Formel: Pferde neu – Erfolge neu

Vielseitigkeitsreiterin Hedda Vogler auf Sarasani P
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Viele Erfolge gefeiert: Hedda Vogler auf Sarasani P – für ihren Wallach ist sie mittlerweile zu groß geworden und setzt auf neue Pferde.

Verden – Zu den großen Talenten im Vielseitigkeits-Reiten zählt aus unserer Region die 16-jährige Hedda Vogler vom RV Aller-Weser. Seit Dezember 2016 saß die Verdenerin im Sattel des inzwischen 17-jährigen Wallachs Sarasani P und feierte mit ihm in den vergangenen Jahren einige bemerkenswerte Erfolge.

Gleich im ersten Jahr gelang es dem Paar, in Rüspel Landesmeister der Pony-Vielseitigkeitsreiter zu werden und außerdem mit der Mannschaft des PSV Hannover im Saarland die begehrte „Goldene Schärpe“ zu gewinnen. Durch die Erfolge war auch schnell Claus Erhorn, Bundestrainer der Pony-Vielseitigkeitsreiter, auf Hedda Vogler und Sarasani P aufmerksam geworden – das Duo stand von diesem Zeitpunkt in seinem Fokus.

Sehr speziell, irre mutig, manchmal frech, selbstverliebt und sehr menschenbezogen und immer bereit.

Hedda Vogler liebevoll über ihren Wallach Sarasani P

Die Erfolgsserie ging in den nächsten zwei Jahren weiter. So wurden sie zum Beispiel 2018 und 2019 jeweils Vize-Landesmeister in der Pony-Vielseitigkeit. Beim Bundesnachwuchschampionat der Pony-Vielseitigkeitsreiter holten beide 2018 und 2019 mit der Mannschaft des PSV Hannover als Dritte die Bronzemedaille. 2018 nahmen Hedda Vogler und Sarasani P auch an der Deutschen Meisterschaft teil. Die Verdenerin beschreibt ihren „Sani“ liebevoll als „sehr speziell, irre mutig, manchmal frech, selbstverliebt und sehr menschenbezogen und immer bereit.“

Hedda Vogler ist inzwischen zu groß für den nur 1,47 Meter kleinen Sarasani P geworden. Auch ihr 14-jähriger Bruder Ferdinand, der zunächst Sarasani P geritten und mit ihm unter anderen auch ein E-Springen gewonnen hatte, ist inzwischen zu groß geworden. Hedda hatte nun die Idee, ihn jemand anderem, der gut zu ihm passt, zur Verfügung zu stellen, damit er in der Nähe bleibt und er mit seinen 17 Jahren weiter im Sport dabei ist. Die Wahl fiel im Freundeskreis auf die Familie Deckert mit ihrer Tochter Greta, die im vergangenen Jahr auch Kreismeisterin im Vierkampf wurde. Die beiden sind inzwischen ein super Team geworden und „Sani“ fühlt sich sehr wohl.

Karriere geht mit zwei Großpferden weiter

Das macht den Abschied für Hedda Vogler etwas leichter. Ihre Reitkarriere geht aber mit zwei Großpferden weiter. Mit BGS Captain Morgen, ein 13-jähriger irischer Wallach, haben sich schon erste Erfolge in der Vielseitigkeit eingestellt – und außerdem steht ihr seit einigen Wochen zusätzlich eine siebenjährige belgische Stute für die Reiterei zur Verfügung. Trainiert wird das Talent von Adam Liedermann, Kassandra Mohr und Landestrainer Claus Erhorn.

Sehr gute Voraussetzungen also für die junge Dame, um im Turniersport weiter erfolgreich zu sein.

Von Jürgen Honebein

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