Viertletzte Etappe bei Rallye Dakar ohne Probleme gemeistert / Nun auf Platz 39

Alles im Lot bei Schröders

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Hier noch über Sand und Stein – später machte dann der Regen den beiden Thedinghausern Jürgen und Daniel Schröder zu schaffen.

Thedinghausen - Die Dakar- Rallye ist nach der zehnten Etappe von der Stadt Calama im Norden Chiles über die Anden nach Salta, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, wieder im Nordwesten Argentiniens eingetroffen. Die Thedinghauser Nissan Navarra- Piloten Jürgen und Daniel Schröder meisterten die viertletzte Etappe ohne Probleme und sahen von den noch 71 gestarteten Autos als 32. der Tageswertung die Zielflagge. In der Gesamtwertung verbesserten sie sich um einen Platz auf Rang 39.

Bevor die 359 Kilometer lange Wertungsprüfung der zehnten Etappe gestartet wurde, mussten alle Teilnehmer und der Servicetrupp den 4780 Meter hoch gelegenen Grenzpass „Paso de Agua Negra“, der erst seit 1994 wieder geöffnet ist, zwischen Chile und Argentinien passieren. Die Etappe selbst verlief ohne Komplikationen für Jürgen und Daniel Schröder. Der Nissan machte keinerlei Probleme, so dass nach 4:22:01 Stunden das Ziel in Salta erreicht war. „Das Schwierigste an dieser Etappe überhaupt war der Weg vom Ziel in das Biwak Salta. Wir mussten mehr als 120 Kilometer durch strömenden Regen fahren“, stellte Jürgen Schröder später fest.

Diese Etappe wurde erneut von dem in der Gesamtwertung souverän führenden Quatani Nasser Al-Attiyah mit seinem französischen Co-Piloten Mathieu Baumel gewonnen. Im Ziel nach 3:49:59 Stunden hatte das Duo 48 Sekunden Vorsprung vor dem Argentinier Orlando Terranova mit seinem Landsmann Bernardo Graue als Beifahrer. In der Gesamtwertung führt Nasser Al-Attiyah vor den letzten drei Etappen nunmehr mit 26:32 Minuten Vorsprung vor seinem ärgsten Rivalen, dem Südafrikaner Giniel De Viliers sowie dem Saudi Yazeed Al Rajhi, der aber schon über 40 Minuten Rückstand hat.

Die heutige elfte Etappe führt von Salta nach Termas de Rio Hondo. Damit bleibt der Tross im Nordwesten von Argentinien. Termas de Rio Hondo liegt am Ufer des Río Dulce, 65 Kilometer von der Provinzhauptstadt Santiago del Estero entfernt. Die Teiletappe führt entlang der berühmten Route 40, die landschaftlich etwas ganz Besonderes ist. Doch dafür werden die Fahrer und Beifahrer keine Augen haben, denn nach zehn Etappen kommt bei allen immer mehr die Müdigkeit durch, so dass vollste Konzentration nötig ist, um das Ziel mit einem respektablen Ergebnis zu erreichen und um sich eventuell in der Gesamtwertung noch etwas zu verbessern. „Das wollen wir weiterhin versuchen“, versprechen Jürgen und Daniel Schröder, die trotz des Pechs auf einigen Etappen bisher eine ganz starke Leistung bei der Dakar Rallye 2015 geboten haben.

jho

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