Viele A-Junioren bereichern den Aufsteiger / Zukünftig ein Trainer-Duo

Jens Dreyer weiß: „Es wird ein Überlebenskampf“

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Die Trainer und die Neuen beim TSV Achim, stehend von links: Rüdiger Hilbers, Dennis Bilge, Mehmet Kaldirici, Luca Glade, Timo Schöning, Yannik Treu , Adrian Wilbers, Lukas Kiemes, Daniel Behr, Trainer Jens Dreyer, Co Trainer und Torwart Trainer Carsten Meyer von Salzen. Unten die beiden Keeper Bastian Grimmelmann (l.) und Daniel Görn.

Achim - Von Dietmar Seesko. Das waren noch Zeiten: Da spielte der TSV Achim Fußball in der Verbandsliga. Später immerhin auf Bezirksebene. Lang, lang ist es her. Dann der Fall in die 1. Kreisklasse. Doch so langsam scheint die Pfeilrichtung wieder nach oben zu gehen.

Es scheint zumindest so, als sollte sich die Achimer Fußball-Institution Rüdiger Hilbers mit seinem Team wieder erholen. Die Blau-Weißen holten sich in der abgelaufenen Saison die Vizemeisterschaft der Kreisklasse und stiegen so in die Kreisliga auf. Dazu kam neu noch der erfahrene Jens Dreyer als zweiter Coach. Der trainierte schon den TSV Etelsen und war beim FC Verden 04 unter Vertrag. Zuletzt coachte er die A-Jugend des TSV Achim. Hilbers kennt die Stammformation des Vorjahrs, Dreyer die vielen Talente, die neu hinzukommen. Das passt.

„Als Aufsteiger – und das obendrein nur als Zweiter hinter Hönisch – gibt es für uns nur ein realistisches Ziel: Klassenerhalt. Das steht über allem! Die Mannschaft wird wieder das Verlieren und mit Rückschlägen umzugehen lernen müssen. Bei nur einem Abgang bleibt die sehr intakte und eingespielte Aufstiegsmannschaft zusammen. Hinzu kommen unsere vielen Nachwuchsspieler, die aber erst einmal integriert werden und den Sprung in den Herrenbereich meistern müssen, um dann der bisherigen Elf Druck zu machen. Neben den genannten Punkten ist es ebenso wichtig, von Verletzungen verschont zu bleiben. Obendrein bin ich als Trainer neu, dass muss sich noch alles finden, damit es rund läuft. Wie gesagt, Überlebenskampf zum Klassenerhalt vom ersten Spiel an“, analysiert Jens Dreyer, der auch für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, die Ausgangssituation vor dem Start in die Meisterschaft.

Einziger Neuzugang von einem anderen Verein ist Dennis Bilge vom FSV Langwedel-Völkersen. Ein offensiv ausgerichteter Spieler. „Schnell, ballsicher und schussstark“, so Dreyer. Nicht mehr dabei sind Waldemar Kammer, der in die eigene Reserve wechselt und Emir Abidobic, dessen Ziel unbekannt ist. Als Favoriten auf die Meisterschaft oder Relegation nennt Jens Dreyer mit Dörverden, Hülsen, Verden, Fischerhude, Bierden und Oyten, die üblichen Verdächtigen.

Fakt ist: Ein Club wie der TSV Achim gehört eigentlich mindestens in die Kreisliga. Stimmig ist das Trainer Duo Rüdiger Hilbers/Jens Dreyer. Das große Fragezeichen dürfte die erfolgreiche Integration der vielen Youngster sein.

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