TB Uphusen 1:0 gegen Rotenburg / Rot für Lohmann / Wahlers patzt, Peek trifft

Viel Aufregung um nicht gegebenes Airich-Tor

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Die Szene, die soviel Unruhe ins Spiel brachte: Der Ball ist klar hinter der Linie, David Airich zeigt es auch an, Bruchteile von Sekunden später wird er von Keeper Henner Lohmann umgerissen.

Von Frank von StadenUPHUSEN · Fußballspiele zwischen dem TB Uphusen und dem Rotenburger SV bürgten in den vergangenen Jahren stets für hohen Unterhaltungswert. Sorgten schon einmal Glasscherben für viel Gesprächsstoff, so waren die beiden letzten Oberliga-Treffen vor allem von Roten Karten geprägt. Traf es beim 2:2 im Hinspiel in dieser Hinsicht den TBU, so haderte gestern Nachmittag der RSV beim knappen 1:0 (0:0)-Erfolg des Turnerbundes mit dem Schicksal – und vor allem mit dem Unparteiischen Patrick Mewes. Den sicherlich unglücklich pfeifenden 23. Mann auf dem Platz hatten die Gäste schnell als Buhmann ausgemacht.

Und die Szene, die die Kreisstädter in dieser beileibe nicht hochklassigen aber doch stets spannenden Partie entscheidend auf die Verliererstraße schicken sollte, wurde auch noch lange nach dem Abpfiff heiß diskutiert. So hatte David Airich RSV-Keeper Henner Lohmann in der Nachspielzeit der ersten Hälfte bereits überwunden, lag sein Ball klar hinter der Torlinie. Nur die Unparteiischen sahen dieses reguläre Tor nicht. Lohmann hechtete nach dem Sportgerät, riss dabei Airich um. Statt des 1:0 gab es Strafstoß für den Aufsteiger und die Rote Karte für den Schlussmann, die dieser mit wüsten Sprüchen kommentierte. „Machen die die Augen auf, geht es mit Anstoß weiter. Frechheit“, so Lohmann. Sein Trainer Benjamin Duray hielt sich später mehr zurück, konstatierte: „Ich beurteile nur meine Mannschaft. Und die hat bis zum Schluss gekämpft, nie aufgesteckt. Nach vorn aber waren wir letztlich nicht zwingend genug, um Uphusen weh zutun. Da die es aber versäumten, bei den Kontern in der Schlussphase den Sack zuzumachen, durften wir bis zum Abpfiff auf den Ausgleich hoffen.“

Auch seinem Pendant Andre Schmitz wäre es lieber gewesen, „wenn es Tor gegeben hätte. Denn da wir den Elfer nicht nutzen konnten, hat er Rotenburg nur aufgebaut!“ So konnte der eingewechselte Ersatzkeeper Lukas Mensing nicht nur den von Marco Wahlers getretenen Strafstoß parieren, sondern auch den Nachschuss von Oktay Yildirim. Allerdings: Zur Pause hätte der TBU dennoch zwingend führen müssen, ließen doch Saimir Dikollari (25.) und Mustafa Azadzoy (37.) Riesenchancen verstreichen.

So musste nach dem Wechsel dann ein erneuter Strafstoß herhalten, um die Blau-Weißen auf Siegkurs zu bringen. Diesmal brachte Christoph Drewes Airich zu Fall und hatte Glück, nicht mit einer Ampelkarte ebenfalls des Feldes verwiesen worden zu sein. Diesmal blieb Mensing gegen Mateusz Peek machtlos (65.). Als Duray dann ab der 70. Minute Alles oder Nichts spielen ließ und auf ein 3:3:3-System umstellte, boten sich den Hausherren beste Konterchancen, die aber wieder einmal sträflich liegen gelassen wurden. Schmitz blieb aber gelassen: „Dennoch gibt es keinen Vorwurf. Ich muss der Offensive auch mal einen Hänger zugestehen.“

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