Vertragsamateur / Viele Chancen gegen MTV

Verden 2:1 bei Arnholds Rückkehr

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Wieder im Verdener Trikot: Alexander Arnhold feierte nach dem Blitztransfer mit dem FC ein 2:1 über Treubund Lüneburg.

Kreis-Verden - Von Ulf von der Eltz. VerdenKreis-Verden - Von Ulf von der Eltz. Als wäre er nie weg gewesen: Alexander Arnold wirbelte nach seinem überraschenden Blitztransfer vom Oberligisten TB Uphusen schon wieder durchs Mittelfeld des FC Verden 04 und hatte am Sonntag wesentlichen Anteil am verdienten 2:1 (1:0) im Landesliga-Duell gegen MTV Treubund Lüneburg.

Während der zurück gekehrte verlorene Sohn seinen Wechsel selbst nicht kommentieren wollte, erläuterte Henning Breves, 2. Vorsitzender und für Personalfragen zuständig, den unerwarteten Deal: „Alex war in Uphusen unzufrieden und hat das so auch kommuniziert. Nachdem der Kontakt nie abgerissen war, sind wir uns handelseinig geworden. Wir haben es auch nur gemacht, weil es Arnhold ist – er kommt ja aus unserer Jugend.“

Da der 22-Jährige, der nach Verdens Abstieg aus der Landesliga für den TSV Ottersberg in der Oberliga und dann seit diesen Sommer beim TB Uphusen das Trikot getragen hat, am Arenkamp bereits ein Pokalspiel absolvierte, gab es nur eine Möglichkeit für die sofortige Spielberechtigung – Arnhold wurde zum Vertragsamateur gemacht. Breves: „Das gab es bei uns noch nie. Alex wird nach seiner Prüfung zum Groß- und Einzelhandelskaufmann nach der Winterpause ein Jugendteam trainieren. Wir müssen ihn als Vertragsamateur ja irgendwie entlohnen. Und das geht bei uns nur über eine Aufwandsentschädigung.“

Gegen Treubund stand der Wirbelwind sofort in der Anfangself, sorgte zusammen mit Sebastian Koltonowski für Sicherheit in der Mittelfeld-Zentrale. Da Steen Burford auf der linken Seite Zug nach vorne brachte und sich mit dem erstmals als Verteidiger startenden Luca Homann abwechselte, wurden die fehlenden Jonathan Schmude sowie Mirco Temp vor allem in der starken zweiten Halbzeit nicht vermisst. „Alle haben sich taktisch gut in die Ordnung eingefunden. Kritikpunkt war nur die Chancenverwertung, sonst hätten wir nicht so lange zittern müssen“, resümierte Coach Ziad Leilo.

Die Lüneburger agierten in Hälfte eins kompakt, übernahmen ab der 30. Minute das Kommando. Glück hatte Verden, dass Titzes Kopfball-Tor nach Freistoß nicht anerkannt wurde, Schiri Dag hatte ein Foul gegen Burford gesehen (32.). Etwas überraschend fiel dann das 1:0 durch Achmed Turgay, der nach feinem Zimmermann-Zuspiel per Flachschuss ins lange Eck vollendete (43.). Nach Foul von Keeper Jähner an Patrick Zimmermann gab es keinen Strafstoß (45.).

In Hälfte zwei arbeitete sich der Aufsteiger richtig ins Match und dominierte. Aber Homann (48.) und Zimmermann (58.) vergaben gute Chancen. Wenig später war Zimmermann dann per Abstauber nach guter Kombination über Arnhold und Turgay zum 2:0 (62.) erfolgreich. Arnhold (67.) und Burford (74.) ließen das dritte Tor aus, so kam Lüneburg noch zum 1:2 durch Franke (90.+2).

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