TBU: Ciosanski und Müller fallen lange aus

Verlust des Kriegers und der Torfabrik

Zog sich eine schmerzhafte und wohl auch länger andauernde Fußverletzung zu: Uphusens Benjamin Ciosanski. J Foto: von Staden

Uphusen - Das Trainer-Duo sieht eine stetige Verbesserung – nur ist die irgendwie nicht zu greifen. So stand Fußball-Oberligist TB Uphusen vergangenen Sonntag im Heimspiel gegen Göttingen (0:2) wieder einmal ohne Punkte da, baute damit jetzt im anstehenden Auswärtsspiel beim Tabellennachbarn FT Braunschweig schon leichten Druck auf.

„Ja“, wollte da Uphusens Chef-Coach Benedetto Muzzicato dann auch gar nicht erst um den heißen Brei reden, „wir müssen uns auch langsam mal für unsere Leistung belohnen. Es nützt nichts, wie am Sonntag das besser Team zu sein, 13:2 Torschüsse zu produzieren, aber am Ende dann wieder mit leeren Händen und gesenktem Kopf in die Kabine zu schleichen!“ Und so deklariert Muzzicato die Partie in der Löwenstadt auch schon zu einem „Sechs-Punkte-Spiel“.

Pech nur, dass ihm und seinem Co Oktay Yildirim in Benjamin Ciosanski und Patrick Müller der Krieger und die Torfabrik im Angriff fehlen werden. Ciosanski, der Nimmermüde mit dem Kämpferherz, zog sich eine schwere Verletzung im Hacken zu. Müller, der gerade erstmalig nach überstandener Verletzung den Sprung in die Start-Elf gegen Göttingen schaffte, laboriert erneut an einem Muskelfaserriss, den er sich im letzten Sprint beim 0:2 zugezogen hatte. „Das ist ganz bitter für uns. Denn ich denke, dass beide mindestens secchs Wochen lang ausfallen werden. Gerade von Patrick hatten wir uns ganz viel versprochen. Oktay und ich haben aber bereits einen Matchplan im Kopf, wie wir diese zwei Ausfälle kompensieren

Nach Braunschweig zum „Sechs-Punkte-Spiel“

können!“ Wie der genau aussehen soll, verriet Muzzicato aber dann nicht. Gut möglich, dass das Mittelfeld erneut durch Sebastian Koltonowski (Muzzicato: „Er hat sich wieder in den Vordergrund gespielt“) aufgestockt und vorn nur Bekim Murati als einzige Spitze stürmen wird. „In diesem Fall würde sich dann Mazan Moslehe zusätzlich etwas weiter fallen lassen“, gewährte der TBU-Trainer zumindest einen kleinen Blick auf sein Denkmodel. Doch dann müsste er den Libanesen wohl noch früher auswechseln, denn auch jetzt verfügt der Angreifer, der mit Übergewicht zu Saisonbeginn zu den Blau-Weißen stieß, noch nicht über genügend Power, um 90 Minuten durchzustehen. In die Start-Elf wird übrigens auch der genesene Kapitän Stefan Denker zurückkehren. 

vst

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