Testspiel gegen Bundesligisten Burgdorf einmaliges Erlebnis

„Das vergesse ich nie“

Abklatschen nach einem ungleichen Testspiel gegen Hannover-Burgdorf. Für den TV Oyten war es ein einmaliges Erlebnis. - Foto: Woelki

Oyten - Von Björn Lakemann. Eines der größen Handball-Spektakel seit langem im Kreis Verden trug sich am Sonntag in Oyten vor gut 400 Zuschauern zu. Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf gab seine Visitenkarte beim in die Landesliga aufgestiegenen TVO ab und zelebrierte teilweise großen Handballsport. Dabei geriet die 13:51 (7:23)-Niederlage des Gastgebers zur Nebensache.

So sah es auch TVO-Neuzugang Jonas Schoof, der trotz guter Möglichkeiten torlos blieb: „Ist schon cool gegen Leute zu spielen, die man sonst nur aus dem Fernsehen kennt.“ In dieselbe Kerbe schlug TVO-Protagonist Marico Dumke, der gegen die massive Gäste-Deckung zu kämpfen hatte. „Man merkte die Härte der besten Liga der Welt. Die Spieler sind zudem schnell ohne Ende. Doch es hat viel Spaß gemacht – das vergesse ich nie“, freute sich der 23-jährige Rechtshänder.

Für Jens Bürkle, der den letztjährigen Bundesliga-Siebten trainiert, war es ein gelungener zweiter Test nach harter Trainingswoche: „Besonders gefallen hat mir die Art und Weise, wie meine Spieler das Spiel annahmen.“

Gegen die körperlich deutlich überlegenen Akteure aus der Landeshauptstadt war der Drops freilich schnell gelutscht. Einzig beim frenetisch umjubelten 1:1 (3.) durch Kreisläufer Björn Steinsträter war der TVO quasi auf Augenhöhe. Fortan drückte der Bundesligist gnadenlos aufs Tempo. 

Der beste Gäste-Schütze Julius Hinz aus dem Erweiterungskader, der im ersten Durchgang neunmal durchlud, erhöhte auf 9:2 (13.). Die TVO-Keeper Boettcher, Meiners und Lüthje teilten sich die Spielzeit und hielten, was zu halten war. Waren aber machtlos gegen gegen feine Würfe der TSV-Recken. Den letzten Treffer markierte der aufgerückte Keeper Malte Semisch Sekunden vor dem Ende.

Für Oytens Traineteam Sascha Kunze/Marius Brandt kein Beinbruch. „Das Ergebnis ist zweitrangig. Wir haben engagiert gespielt und gezeigt, was wir wollen“, versicherte Kunze.

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