Verdens starke zweite Hälfte gegen Hambergen nicht belohnt / „Kein Vorwurf“

Zimmermann und Co. leiden weiter an Torseuche – 0:0

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Sieht sich Hamberger Übermacht gegenüber: Verdens Sebastian Koltonowski, dem das Siegtor auch nicht gelang.

Verden - Von Ulf von der Eltz. Sie mühten sich, sie rackerten und sie besaßen reichlich Torchancen – am Ende half das aber alles nichts: Die Fußballer des FC Verden 04 mussten sich am Sonntag Nachmittag im Spitzenspiel gegen den FC Hambergen mit einem 0:0 begnügen.

„Ich kann dem Team keinen Vorwurf machen. Zurzeit will das Ding halt nicht über die Linie, da müssen wir weiter hart arbeiten“, resümierte Interimscoach Henning Breves. Wobei eine Portion Kritik unterschwellig mitschwang: „Man darf die Kugel auch mal einfach ins Tor schießen anstatt es schön machen zu wollen.“

Gerade in der zweiten Halbzeit, die der Gastgeber klar dominierte, ergaben sich zahlreiche Möglichkeiten, den Dreier in trockene Tücher zu bringen – aber Zimmermann und Co. leiden weiter unter der Torseuche. Breves: „Somit waren es zwei verlorene Punkte und ein glücklicher Teilerfolg für Hambergen.“ Christian Hasloop, Coach der Auswärts-Elf gestand denn auch ein, „dass es für uns ein Super-Ergebnis ist. Verden spielte nach der Pause sehr druckvoll und wollte das Tor mehr als wir.“

In den ersten 45 Minuten stand die Abwehr der Hamberger gut, so dass eigentlich nur durch einen Weitschuss-Versuch von Sebastian Koltonowski, der zur Ecke geblockt wurde (23.), Gefahr aufkam. Die Breves-Elf tat sich im Aufbau schwer, agierte nicht dynamisch genug. Nach der Pause machte der 2. Vorsitzende eine „ganz andere Körpersprache aus, wir haben uns auch gleich fette Chancen herausgespielt.“ Koltonowski setzte mit einem Kopfball an die Latte das Signal (46.), im Nachangriff schoss Jan Twietmeyer aus 20 Metern über den Kasten. Keeper Marquardt rettete dann gegen Koltonowski, den Christoph Bührig nach Sololauf glänzend in Szene gesetzt hatte (55.). Daniel Brauns Schuss aus sieben Metern wurde zur Ecke abgewehrt (58.), Zimmermann schoss aus zehn Metern den Schlussmann an (64.), Mirco Temp schob die Kugel an Kasten vorbei (67.).

Als dann Zimmermann endlich nach Kopfball-Verlängerung von Koltonowski ins Tor traf, stand er im Abseits (72.). Und erneut „Paddy“ zielte aus 16 Metern zu hoch (78.). So hätte Hambergen den Spielverlauf fast noch auf den Kopf gestellt, als Balke beim Konter Philipp Breves und Carsten Kruska narrte – den Schuss parierte Stefan Wöhlke aber glänzend (81.). Die letzte Siegchance ließ abermals Zimmermann aus 14 Metern liegen, nach Breves-Freistoß hatte Koltonowski per Kopf abgelegt (90.+1).

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