Verdener gewinnt Ranglistenkampf gegen Andru König / Niederlage für Steven Eden

Boxen: Tom Schneidt von Beginn an hellwach

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Während Verdens Tom Schneidt (rechts) seinen Ranglistenkampf in Gifhorn gewann, musste sich Steven Eden geschlagen geben.

Verden - Bei Ranglistenkämpfen im Boxen in Gifhorn gewann der 14-jährige Tom Schneidt seinen Kampf souverän, während der 19-jährige Steven Eden gegen einen starken Gegner nach Punkten unterlag. Eigentlich sollten drei Verdener Faustkämpfer in den Ring steigen, doch der für den 17-jährigen Ian Al-Kaledi vorgesehene Gegner hatte sich kurzfristig krank gemeldet. So konnte der Verdener seine Position in der Rangliste nicht verbessern.

Der 14-jährige Tom Schneidt zeigte sich von seiner unnötigen Niederlage bei den Landesmeisterschaften vor wenigen Wochen gut erholt und siegte gegen Andru König (BC Tigers Salzgitter), der für die Deutsche Meisterschaft nominiert worden ist, souverän und einstimmig nach Punkten. Der Kampf wurde im Junioren-Schwergewicht bis 86 Kilo ausgetragen. Von der ersten Runde an war Tom Schneidt hellwach und boxte klug aus der Ringmitte heraus, gestützt auf eine gute Deckung. Der Schützling von Trainerin Birgit Gerlach traf seinen Gegner immer wieder mit Serien zum Kopf, als auch zum Körper. In der zweiten Runde versuchte Andru König ungestüm zu attackieren, doch ohne Erfolg. Im Gegenteil, er musste nach einem harten Treffer des Verdeners sogar angezählt werden. Von diesem Zeitpunkt an dominierte Tom Schneidt wie er wollte und entschied auch den dritten Durchgang klar für sich. Sein Gegner Andru König dürfte froh gewesen sein, sich zumindest irgendwie über die Zeit gerettet zu haben. „Eigentlich müsste nach dieser Leistung Tom und nicht Andru König bei den Deutschen Meisterschaften boxen“, meinte eine zufriedene Birgit Gerlach.

Bei den Senioren boxte in der Leistungsklasse A im Halbweltergewicht bis 64 Kilo Steven Eden gegen den Lokalmatadoren Baschir Idiev (BC Gifhorn). Der Verdener verlor den hochklassigen Kampf mit 0:3-Richterstimmen, weil der Gifhorner in den drei Runden öfter traf. Eden nahm sich zwischendurch immer wieder zurück, um in dem schnellen Kampf viel Kraft zu sparen. Das Rezept schien zu Beginn der dritten Runde aufzugehen, denn plötzlich hatte Idiev große konditionelle Probleme. Doch auch Steven Eden hatte nicht mehr die Luft, um noch einmal Gas zu geben und um die Wende zu erzwingen. So gewann am Ende der drei Runden Baschir Idiev verdient nach Punkten.

jho

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