Verdener Fußballer unterzeichnet jetzt Vertrag bei U23 von Hannover 96 / Tore auf Youtube

Hoins bastelt weiter am Profi-Traum

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2013 bei der Sport & Schau noch als „Sportler des Jahres 2012 im Landkreis Verden“ geehrt, 2015 nun vor der Herausforderung Hannover 96 II: Der an der Leine studierende Verdener Dennis Hoins.

Verden - Von Frank von Staden. Dass er das fußballerische Talent seines Vaters geerbt hat, ist unbestritten. Gut möglich aber, dass der Weg des in Verden geborenen und aus Hohenaverbergen stammenden Dennis Hoins weitaus höher hinausgeht als in die Verbandsliga, in der Torsten Hoins einst als Stürmer auf Torejagd ging. „Klar träume ich davon, Profi zu werden. Jetzt aber will ich erst einmal versuchen, mich in der Regionalliga bei Hannover 96 II zurecht zu finden“, sagt der 22-jährige Student der Wirtschaftswissenschaften bescheiden, dessen Tore für seinen Noch-Oberligaclub Arminia Hannover zuhauf auf Youtube zu bestaunen sind.

Erst vor kurzem unterschrieb der offensive Mittelfeldspieler einen Vertrag bei der U23 des abstiegsbedrohten Bundesligisten. „Eigentlich hatte ich schon Kontakt zu 96, als ich noch für den FC Verden 04 in der Landesliga spielte. Ich hatte mich damals dann aber erst einmal für die Arminia entschieden, als ich für das Studium nach Hannover zog“, klärt Hoins auf.

Nun steht er kurz davor, seinen Bachelor zu machen, befindet sich im 6. Semester. Und jetzt wagt der Freistoßkünstler, der sich an der Leine eine Wohnung mit den beiden Etelser Landesliga-Kickern Pascal Kubiak und Stefan Younis teilt, den nächsten Sprung. Die Oberliga quasi als Zwischenstation, um sich für höhere Aufgaben zu empfehlen. Überzeugen konnte ihn da vor allem Jens Rehhagel, Sohn der Trainer-Ikone Otto Rehhagel, der bei Hannover 96 Leiter des Nachwuchsleistungszentrums ist. Hoins: „Ich habe allerdings nur einen Vertrag über ein Jahr unterschrieben. Dann wäre ich mit dem Studium durch. Mein Ziel war es immer, so hoch wie möglich zu spielen. Über mehr als Regionalliga habe ich damals aber nie nachgedacht. Mal sehen, wo mich mein Weg noch hinführt.“

Dabei konnte der Rotschopf, den sie „Hoinsi“ rufen, in dieser Saison kaum Spielpraxis sammeln. Erst absolvierte er ein Auslandssemester in Madrid, danach kam er noch zu fünf Hinserieneinsätzen. In der Rückrunde verletzte sich der Techniker mit dem Turboantritt, dann warf ihn eine Magengeschichte für einige Zeit aus der Bahn. So stehen für Hoins derzeit auch nur zwölf von 31 möglichen Einsätzen zu Buche, in denen er drei Tore erzielte. „Für 96 hat das aber keine Rolle gespielt“, so der Offensivspieler, den sie bei Transfermarkt.de mal eben um zwei Jahre älter gemacht haben und der den Kontakt nach Verden sowie zu seinem Ausbildungsverein FC Verden 04 nie hat abreißen lassen.

„Ich habe ja noch meine Freunde in Verden. Und wie es fußballerisch um den Verein steht, weiß ich sehr genau. Ich hoffe nur, dass sie es als souveränen Meister der Bezirksliga dieses Mal besser machen, als wir damals. Das war schon eine bittere Erfahrung für mich, dass wir 2013 wieder abgeschmiert sind, obwohl wir niemals mit dem Team hätten absteigen dürfen! Aber auch die Verantwortlichen haben das wohl noch nicht vergessen. Denn momentan holen sie ja eine irre Menge Verstärkungen.“

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