Verdener B-Elf blamiert sich mit 1:6 in Visselhövede / Leilo: „Ist mir definitiv egal“

Fünferpack – Szymanski führt den Meister vor

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Achmed Turgay gelang der Ehrentreffer in Visselhövede. Die 1:6-Pleite konnte der Stürmer nicht verhindern.

Kreis-Verden - Von Matthias Freese. VisselhövedeKreis-Verden - Von Matthias Freese. Ziad Leilo konnte noch lachen. „Warum soll ich es nicht? Wir sind Meister“, stellte der Coach des FC Verden 04 fest. Als solcher präsentierte sich sein Tabellenführer der Fußball-Bezirksliga beim VfL Visselhövede jedoch zu keiner Zeit. Und so fügten die Heidestädter ihren Gästen mit dem 6:1 (1:0)-Heimerfolg die mit Abstand höchste Saisonniederlage zu. Insbesondere Stürmer Mariusz Szymanski führte Verden vor – fünf Mal traf der Pole. Dabei hätte „Vissel“ schon ein Punkt zum endgültigen Klassenerhalt gereicht.

Zur Entschuldigung sei erwähnt: Die längst als Titelträger feststehenden Allerstädter hatten gerade einmal sechs Erste-Herren-Spieler dabei – und nur einen Auswechselspieler auf dem Bogen. Grund: Die Reserve wurde stark gemacht, um den Kreisliga-Abstieg zu verhindern. „Da darf man uns keinen Vorwurf machen, auch wenn wir uns natürlich nicht so abschlachten lassen wollten“, bat Leilo nach der Blamage um Verständnis.

Visselhövedes Coach Jamal Bounoua war’s egal. „Jetzt haben wir endlich das Ziel erreicht und können die Saison abhaken“, meinte er und freute sich über einen engagierten Auftritt seiner Jungs.

Nur in den ersten Minuten war Verden gefährlich, mit der Führung durch Szymanski nach feinem Pass von Atdhe Haliti änderte sich das jedoch (11.). Haliti sollte im Laufe der Partie übrigens noch zwei Mal gekonnt über seine linke Seite für Szymanski auflegen – in der 53. Minute verwertete der 37-jährige Goalgetter per Kopf durch die Beine von Keeper Stefan Wöhlke, in der 60. Minute dann wieder mit dem Fuß. Den Hattrick in nur 20 Minuten vollendete Szymanski nach einem Fehlpass von Philipp Breves (73.).

Nur ein Mal bestrafte die Verdener B-Elf die Nachlässigkeit in der Defensive der Gastgeber, als Kai Jager seinen Gegenspieler Achmed Turgay gewähren ließ und dieser den zur Pause eingewechselten Torwart Moritz Meyer überwand (76.).

Allerdings ließ die Antwort nicht lange auf sich warten – dieses Mal agierte Szymanski in der Rolle des Vorbereiters und legte für Merwan Sabouneh auf – 5:1 (77.). Es hätte angesichts weiterer klarer Chancen durchaus noch bitterer für den künftigen Landesligisten kommen können, doch Szymanski beließ es per Abstauber nach Schuss von Patrick Peter beim 6:1 in der 90. Minute. Und Ziad Leilo bestätigte: „Die Niederlage ist mir definitiv egal.“

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