FC Verden 04 zerlegt gestern Nachmittag Zeven in seine Einzelteile / Mickelat: „Waren viel zu brav“ / TuS-Deckung ein Stürmerparadies

Halinger und Zimmermann machen den feinen Unterschied beim 6:0

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Trifft hier zum 6:0-Endstand für den FC Verden 04: Stürmer Patrick Zimmermann, dem vier Tore gelangen.

Kreis-Verden - Von Frank von Staden. VerdenKreis-Verden - Von Frank von Staden. Die richtige Antwort auf die schwache Vorstellung vor einer Woche in Stemmen gaben gestern Verdens Bezirksliga-Fußballer in ihrem Heimspiel gegen den TuS Zeven. So wurde der Titelmitfavorit beim deutlichen 6:0 (4:0) in sämtliche Einzelteile zerlegt, hatten die Gäste noch Glück, nicht mit einer zweistelligen Klatsche auf die Heimreise geschickt worden zu sein.

„Gott, war das enttäuschend! Wir haben heute alles vermissen lassen, sind nie in die Zweikämpfe gekommen – so darf man sich einfach nicht präsentieren. Man muss es auf dem Platz auch einmal klappern lassen und sich zur Wehr setzen. Wir waren einfach zu brav. Nun, meine Mannschaft hat sich nach dieser Vorstellung die nächsten beiden Trainingseinheiten ohne jeden Ball verdient“, motzte nach der Partie Zeven Spielertrainer Björn Mickelat, der eigentlich gar nicht spielen wollte, sich dann aber noch vor der Pause mit viel Schaum vor dem Mund selbst eingewechselt hatte. Zu diesem Zeitpunkt allerdings war die Messe längst für den völlig in der Deckung überforderten Gast gelesen. Nach vorn nicht einmal schlecht spielend, leisteten sich die Zevener in ihrer Dreierkette einen Klops nach dem anderen. Das wusste vor allem der sehr spritzig wirkende Alexander Halinger zu nutzen, der an fast allen Chancen der Platzherren beteiligt war und den ersten Treffer aus rund 25 Metern selbst erzielen konnte (13.). Fast im Minutentakt erspielten sich die Reiterstädter danach Einschussmöglichkeiten, zeigte sich dabei vor allem Patrick Zimmermann in Torlaune. Zweimal profitierte er dabei von einer Halinger-Vorarbeit, kurz vor dem Wechsel fälschte dann Nico Brunken einen Breves-Freistoß unhaltbar zum 4:0 ab.

Nach der Pause keine Änderung bei den Gästen, die weiterhin ihre Deckung in ein Stürmerparadies verwandelten. Wiederum bereitete Halinger den nächsten Treffer durch Zimmermann vor (48.), in der 55. Minute dann durfte der Angreifer seine vierte Bude erzielen. Als er kurz danach aber ausgewechselt wurde, kam ein Bruch ins Spiel, verlor die Verdener Tormaschine mehr und mehr an Durchschlagskraft. „Patrick hat wochenlang nicht richtig trainieren können, da wollten wir ihn nicht über die volle Distanz gehen lassen. Sicherlich hätten wir heute weitaus mehr Tore erzielen können. Vor allem, wenn wir ihn hätten weiter spielen lassen. Doch ob nun 6:0 oder 10:0, für beide Ergebnisse gibt es nur drei Punkte“, erklärte Verdens Übungsleiter Ziad Leilo die Herausnahme des Stürmers und zollte dann nicht nur ihm, sondern all seinen Spielern Lob: „Eine ganz starke Vorstellung!“

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