Stinstedt kommt / Lindhorst erklärt: „Wer alles anbietet, mit dem gehe ich ins Spiel“

FC Verden: Wenn nicht jetzt...

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Volle Kraft voraus: Von seinem Kapitän Mirco Temp (am Ball) erhofft sich Sascha Lindhorst, dass er am Sonntag im Schicksalsspiel gegen Stinstedt vorangeht. Mehr noch – Verdens Trainer ist auch fest davon überzeugt. 

Verden - Dieses Match wird zeigen, in welche Richtung es beim FC Verden 04 geht: Zum Landesliga-Duell erwartet die Lindhorst-Elf am Sonntag (15 Uhr, Hubertushain) die SG Stinstedt.

Und so nahm sich Coach Sascha Lindhorst sein Team auch angesichts der blamablen zweiten Halbzeit beim 0:4 in Cuxhaven ordentlich zur Brust: „Ich habe allen klar gemacht, dass die Zeit der Schnackerei vorbei ist. Jetzt muss jeder auch etwas dafür tun, in der Landesliga spielen zu dürfen.“ Der Völkerser hofft, die Seinen mit der ungewöhnlich langen Ansprache wachgerüttelt zu haben und dass sich der einzelne auch mal selbst hinterfragt, anstatt die Schuld bei den anderen zu suchen.

Quasi wurde auf Null gestellt: „Die Trainingsleistungen entscheiden. Wer alles anbietet, mit dem gehe ich ins Spiel.“ Mit anderen Worten: Keiner kann sich seines Platzes sicher sein, es wird auf jeden Fall Änderungen geben. Betroffen wird vermutlich nicht der Kapitän sein: Mirco Temp. Mit dessen Einstellung zeigte sich ist Lindhorst einverstanden: „Er hat schon in Cuxhaven versucht, das Team zu puschen. Ich bin überzeugt, dass er auch gegen Stinstedt, das defensiv agieren und auf unsere Fehler lauern wird, vorangeht.“ Die erste Einheit am Dienstag verleiht dem Coach schon einmal Zuversicht. Und er hofft, dass sich das bis zum Sonntag fortsetzt, um gegen den Vorletzten den lebenswichtigen zweiten Sieg zu landen – getreu einer Weisheit, die einst für Deutschlands Handballer besungen wurde: Wenn nicht jetzt, wann dann? 

vde

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