Volmert-Team fehlt nur noch ein Schritt

29:24 gegen Oyten: Morsum ist der Titel kaum noch zu nehmen

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Morsums Marcus Helmke (links) hindert Oytens Phillip Kolloge erfolgreich am Torwurf.

Verden - In der Handball-Regionsoberliga der Männer ist dem TSV Morsum nach dem 29:24 beim TV Oyten II die Meisterschaft kaum noch zu nehmen. Zwei Spiele vor Saisonende beträgt der Vorsprung des Tabellenführers auf die HSG Phoenix drei Punkte. Der TSV Kirchlinteln indes sammelte wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt durch das 39:37 über Verden-Aller II.

TV Oyten II – TSV Morsum 24:29 (12:12). In einer engen Partie gewann der designierte Meister aus Morsum am Ende nicht unverdient, aber zu hoch. In der ersten Hälfte hatten die Gäste zwar den besseren Start, doch zur Pause hieß es 12:12. Auch in der zweiten Halbzeit war es ein Spiel auf Augenhöhe, denn nach 45 Minuten führte Oyten noch mit 18:17. Ole Fastenau glich aus und Michel Fastenau gelang das 19:18. Von dem Zeitpunkt an, gab Morsum die Führung nicht mehr aus der Hand. Nach dem Abschlusstreffer zum 24:25 durch Sven Lux (56.) vergab der TVO einen Siebenmeter durch Timo Freymuth. Danach gelangen dem starken Falko Winkler zwei Treffer in Folge zum 27:24 für Morsum – die Entscheidung.

HSG Phoenix – HSG Cluvenhagen/Langwedel 38:19 (19:8). Nur mit acht Spielern angereist, war Cluvenhagen/Langwedel ohne Chance. Für Oliver Seilz und Co ging es nur darum, die Niederlage einigermaßen in Grenzen zu halten, was auch nur leidlich gelang. Bereits nach 15 Minuten lagen die Gäste 4:10 in Rückstand. Zur Pause hieß es 8:19. Im zweiten Spielabschnitt gab Phoenix weiterhin Gas und hatte nach 52 Minuten 20 Tore Vorsprung (35:15). Mit 6:30-Punkten muss Cluvenhagen/Langwedel weiterhin um den Klassenerhalt bangen.

SG Achim/Baden III – TuS Rotenburg II 39:23 (19:13). SG- Trainer Ralf Wesemann hatte zu diesem Spiel alles aufgeboten, was Rang und Namen hat. Entsprechend einseitig verlief das Spiel von Beginn an. Zur Halbzeit lagen die Gastgeber um Matthias Köhnecke und Cord Katz schon mit 19:13 vorn. In der zweiten Halbzeit baute Rotenburg immer mehr ab, beziehungsweise hatte dem variablen Spiel der SG nichts entgegenzusetzen und verlor am Ende hoch mit 23:39. Beste Torschützen der SG waren Cord Katz mit zehn und Ralf Wesemann mit sieben Treffern.

TSV Daverden III – TSV Intschede 32:27 (13:13). Daverden spielt eine ausgezeichnete Saison. Das zeigte die Mannschaft auch gegen Intschede, denn nach einem 13:13 zur Halbzeit, zog das Team von Trainer Dirk-Oliver Kühl in der zweiten Halbzeit bis zur 45. Minute auf 24:17 und sorgte damit für die Vorentscheidung. Intschedes Trainer Heiner Sievers durfte 30 Minuten mit seinen Spielern zufrieden sein, doch in der zweiten Halbzeit agierte sein Team zu fehlerhaft. Erfolgreichste Torschützen bei Intschede und Daverden waren mit jeweils zehn Treffern Sebastian Hahn und Bastian Vagt.

TSV Kirchlinteln – HSG Verden-Aller II 39:37 (19:14). In einem torreichen Kellerduell behielt Kirchlinteln knapp die Oberhand und besitzt jetzt sehr gute Chancen auf den Klassenerhalt. Vom Anpfiff an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem Kirchlinteln kurz vor der Pause auf 19:14 davon zog und einem sicheren Sieg entgegenzusteuern schien. In den letzten 15 Minuten des Spiels kam die HSG aber noch einmal zurück und lag nach 55 Minuten und dem Treffer seines 13-fachen Torschützen Jannik Rosilius nur noch mit einem Tor (34:35) zurück. Erst ein Gewaltwurf von Sven Langer aus großer Distanz in den Winkel sorgte in der Schlussminute für den 39:37-Sieg der Gastgeber, die damit den Klassenerhalt fast sicher hat, während die HSG-Reserve vor dem Abstieg in die Regionsliga steht. „Sven Langer hat uns mit seinem Gewaltwurf letztlich den Sieg gerettet“, befand Kirchlintelns neunfacher Torschütze Bastian Kirst. - jho

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