Verdener Karateka als Fünfter zufrieden - „wenn es mich auch ärgert“

Littich verpasst EM-Bronze knapp

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EM-Medaille verpasst - aber mit Platz fünf zufrieden: Stanislav Littich. 

Verden - Kaum von der Karate-Europameisterschaft der Jugend, Junioren und U21 aus dem dänischen Aalborg zurückgekehrt, wurde Stanislav Littich in Verden auch schon von Bushido-Vereinskameraden und -Trainern mit viel Beifall, herzlichen Umarmungen sowie Schulterklopfen begrüßt und für seinen fünften Platz im Kumite gefeiert. Mit einem 46-köpfigen Team war der Deutsche Karate Verband ins benachbarte Dänemark gereist, um dort an den 46. kontinentalen Titelkämpfen der Jugend und Junioren sowie der 11. EM der Altersklasse U21 teilzunehmen.

In Stanislav Littichs Kategorie starteten insgesamt 32 Athleten. Der Allerstädter hatte allerdings gleich zum Auftakt den späteren Europameister aus Irland zum Gegner, dem er nach anfänglicher Führung durch eine kleine Unaufmerksamkeit 1:2 unterlag. Den nachfolgenden ersten Kampf in der Trostrunde konnte Littich dann vorzeitig 9:0 für sich entscheiden, der nächste gegen einen Tschechen fiel mit 5:2 Punkten zugunsten des Verdeners aus.

Im Fight um Platz drei gegen einen Kämpfer aus Estland musste sich der Verdener 1:7 geschlagen geben und landete somit auf dem fünften Rang. „Ich bin zufrieden, auch wenn es mich schon ärgert, dass ich einen Medaillenrang so knapp verpasst habe“, sagt der 17-Jährige. Seine Trainerin Ulrike Maaß indes jubelte. „Ich bin megastolz auf ihn. Das Ergebnis ist doch fantastisch“, findet Maaß und verweist auf die deutliche Leistungssteigerung des jungen Mannes, der bei der EM vor zwei Jahren in Sofia einen siebten Platz errungen hatte und in 2018 nicht über die Vorrunde hinausgekommen war.

In den nächsten Tagen hat Littich jetzt aber erst einmal trainingsfrei. „Das muss sein. Er soll sich erholen und seinen Kopf freibekommen“, meint Ulrike Maaß. Doch die nächsten sportlichen Herausforderungen warten mit den Deutschen Meisterschaften in Chemnitz oder den Budapest Open quasi bereits vor der Tür auf den Einsatz des Athleten. Hinzu kommen noch kleinere Turniere oder im März ein Turnier im französischen Orleans, das dem Domgymnasiasten insbesondere auch als Vorbereitung für die DM im April dient.

Bei der Frage, wie er die trainingsfreie Zeit verbringen wird, muss er schmunzeln. „Laufen und vielleicht ins Fitnessstudio gehen“, sagt er. Weil ein Stanislav Littich ohne Sport nun einmal nicht vorstellbar ist.  nie

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