Visselhöveder der vierte Neue beim Landesligisten / „Hat sich perfekt angeboten“

Verden holt Offensiv-Talent Robert Posilek

Künftig für Verden am Ball: Robert Posilek kommt aus Visselhövede. Foto: Freese

Verden – Nicht nur das Training läuft wieder beim FC Verden 04 – der Landesligist bleibt auch auf dem Transfermarkt aktiv: Robert Posilek vom Kreisligisten VfL Visselhövede wechselt als vierter Neuer für nächste Saison an den Hubertushain. Zuvor hatte der FC wie berichtet Mattes Thölke und Ole Brüns von den A-Junioren sowie Frederik Bormann, der von Arminia Hannover zurückkehrt, verpflichtet. „Robert kann in der Offensive vorne drin oder auf den Außen spielen. Er hat vor Corona im Probetraining überzeugt, sodass wir ihn in den Kader geholt haben“, erläuterte Nicolas Brunken, sportlicher Leiter bei den Reiterstädtern, am Dienstag erfreut.

Auch der 20-Jährige zeigte sich auf Nachfrage froh über seinen Schritt. „Ich glaube, jeder würde es sich anhören, wenn der Verein aus der Stadt anruft, in der man arbeitet. Verden ist ein sehr attraktiver Verein in allen Bereichen“, sagt der angehende Wirtschaftsingenieur, der an der Aller ein duales Studium absolviert. „Es hat sich perfekt angeboten.“

Posilek war Anfang 2019 vom Rotenburger SV aus der Landesliga zu „Vissel“ in die Kreisliga gewechselt und fortan maßgeblich an der Erfolgsserie der Heidestädter beteiligt. In dieser Saison erzielte er bis zur Corona-Pause sechs Treffer und leitete manches Tor ein. „Ich habe in Visselhövede kaum eine Minute verpasst. Das war genial, um jetzt den nächsten Schritt zu machen“, sagt er. Unter Ex-Profi Frank Neubarth („Schon nicht schlecht, dass sie so einen Trainer mit solch einer Erfahrung haben“) möchte sich Posilek nun weiterentwickeln und seine Einsatzzeiten bekommen. „Ich bin ja flexibel. Im Probetraining stand ich außen. Ich nehme es aber, wie es kommt.“ Apropos Probetraining: Da traf er auch Jonas Austermann wieder, mit dem er zusammen schon in der A-Jugend des JFV A/O/Heeslingen gespielt hatte.

Ein Posilek verlässt Visselhövede, der andere wird aber nicht folgen: Vater Adam hatte diese Saison trotz seiner 46 Jahre noch mit seinem Sohn in der Kreisliga gespielt. „Wir haben schon gescherzt, ob er jetzt auch in Verden landet“, erzählt Robert. Und ergänzt: „Ja, als Zuschauer.“  vde/maf

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