Oyten sechs Wochen ohne Torhüter Harald Lüthje

Verden-Allers Trainer schiebt Daverden klar die Favoritenrolle zu

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Noch im Hinspiel gegen Daverden war Verdens Sascha Kunze (links) die Ratlosigkeit deutlich anzusehen.

Verden - Als klarer Favorit reist der TSV Daverden zum Derby in der Handball-Landesliga bei der HSG Verden-Aller. Bereits am heutigen Freitag erwartet die SG Achim/Baden II die SG HC Bremen/Hastedt II. Ebenfalls Heimrecht genießt der TV Oyten gegen den Tabellenvierten VfL Horneburg.

HSG Verden-Aller - TSV Daverden (So. 15 Uhr). Im Hinspiel wurde sein Team förmlich überrannt. Daher hält HSG-Trainer Sascha Kunze im Vorfeld auch ganz bewusst den Ball flach: „Hinsichtlich einer möglichen Revanche sollten wir die Kirche schon im Dorf lassen. Wichtig ist, dass wir nicht wieder untergehen. Die wichtigen Spiele kommen für uns erst noch.“ 

Neben dem dauerverletzten Malte Fuhrmann fehlen zudem Kreisläufer Matthias Häfker (beruflich) und Hannes Stolpmann (Sprunggelenksverletzung). Dafür sind die Youngster Jannik Rosilius und Uli Mattfeldt dabei, was dem Tempospiel der HSG sicher guttun wird. Die Gäste nehmen die Favoritenrolle selbstverständlich an. 

„Von Beginn an zeigen, dass wir der Herr im Haus sind“

„Allerdings brauchen wir die richtige Einstellung und können wir uns nicht erlauben, auch nur zehn Prozent nachzulassen“, erinnert Daverdens Trainer Thomas Panitz noch an die knappe Partie in Oyten. „Daher müssen wir von Beginn an zeigen, dass wir der Herr im Haus sind.“ Auch wenn Panitz zwei Punkte einplant, rechnet er nicht mit einem erneuten Kantersieg. Zurückgemeldet hat sich Patrick Tielitz, der aber noch konditionelle Rückstände aufweist. Dafür fehlt der verletzte Patrick Bartsch.

SG Achim/Baden II - SG HC Bremen/Hastedt II (Fr., 20.30 Uhr). „Auch wenn wir der Favorit sind, wird das sicher kein Selbstläufer. Aber wir haben ja noch was gut zu machen“, verweist SG-Coach Karsten Krone auf das Remis zu Saisonbeginn. Vor dem Duell gegen die Bremer stimmt Krone der Kantersieg gegen Tabellenführer Fredenbeck III optimistisch. 

Aufsteiger aus der Hansestadt keine Laufkundschaft

Mit dem gleichen Engagement und einer starken Defensive als Faustpfand sollten die Krone-Mannen ihre Heimaufgabe lösen können. Allerdings ist der Aufsteiger aus der Hansestadt keine Laufkundschaft. „Die haben einen guten Kader und mit Marcel Wrede den drittbesten Torschützen in ihren Reihen“, warnt der SG-Coach.

TV Oyten - VfL Horneburg (Sbd., 19 Uhr). Bittere Pille für die abstiegsbedrohten Oytener: Mindestens für sechs Wochen muss der TVO auf seinen Stammkeeper Harald Lüthje verzichten. „Ich habe mir eine vollständige Ruptur des fünften Fingers zugezogen“, erklärte „Harry“ in der vergangenen Woche angesichts seiner Hand in Gips. „Nicht nur deswegen müssen wir gegen Horneburg einige Schippen drauflegen“, weiß Oytens Übungsleiter Frank Janzen. Zumal es weder im Hinspiel (24:38) noch im Pokal etwas für sein Team gegen den VfL zu holen gab. „Aber vor eigenen Publikum wollen wir uns natürlich vernünftig präsentieren“, fordert der TVO-Trainer. - bjl

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