Verband erklärt die Saison für beendet

Peter-Michael Sagajewski ist unzufrieden.
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Peter-Michael Sagajewski ist unzufrieden.

Verden – Nachdem ihn die Nachricht vom Präsidium des Nordwestdeutschen Volleyballverbandes (NWVV) erreichte, musste Peter-Michael Sagajewski erst einmal kräftig schlucken. Dabei ist der Trainer des Oberligisten TV Baden II eigentlich ein Fürsprecher für Entscheidungen. In diesem Fall sieht das aber komplett anders aus. „Gefühlt ist das für mich eine richtige Katastrophe. Zumal der Zeitpunkt in meinen Augen falsch ist und zumindest auf Ende Januar hätte verschoben werden und man mehr auf die Vereine hätte hören müssen. Denn so wird uns jegliche Hoffnung genommen“, echauffierte sich Sagajewski darüber, dass der NWVV die laufende Saison von den Kreisklassen bis zu den Oberligen vorzeitig für beendet erklärt hat. Damit gibt es auch keine Auf- und Absteiger. Das ist das Ergebnis einer Besprechung des Präsidiums mit den Regionsvorsitzenden und Fachbereichen. In der Pressemitteilung des Verbandes heißt es, dass die Fortsetzung eines geordneten Spielbetriebes perspektivisch nicht durchführbar sei.

Für Sagajewski wäre es durchaus denkbar gegeben. Dabei verweist er unter anderem auf die Handballer, die lediglich eine Hinrunde spielen wollen. „Das hätte ich mir auch vorstellen können. Und selbst dann, wenn wir erst im März begonnen hätten, wäre das bis Mai mit einer Halbserie und Dreierspieltagen zu leisten gewesen. Natürlich muss der Verlauf der Pandemie weiter beobachtet werden. Und wenn die Zahlen dann im März nicht passen, dann wäre es eben so gewesen. Aber jetzt ist das letzte Fünkchen Hoffnung schon mit einem Federstrich vom Tisch.“

Der NWVV gab zudem bekannt, dass die Jugendmeisterschaften in den Juni gelegt werden. Die Landesmeisterschaften werden unter Berücksichtigung des aktuellen Infektionsgeschehens und der Landesverordnung unter Vorbehalt im April/Mai stattfinden. Die jeweiligen Bezirksmeisterschaften bzw. Meldungen müssen bis zum Frühjahr durchgeführt worden sein. Unter Voraussetzung fallender Inzidenzwerte und der Freigabe der Landespolitik besteht die Möglichkeit in einen geregelten Wettkampfbetrieb zurückzukehren. Eine Szenarien Entwicklung erfolgt auf Regions- und Landesebene. Kreative Ideen können mit den jeweiligen Spielwarten oder Vorsitzenden der Regionen geteilt werden.  kc

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