VER-Dinale ohne Geschäftsführer des Verdener Rennvereins einfach undenkbar

Bei Gerhard Stroeve laufen alle Fäden zusammen

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Auf der Meldestelle der VER-Dinale ist Geschäftsführer Gerhard Stroeve fast immer der erste Ansprechpartner.

Verden - Von Jürgen Honebein. Die VER-Dinale ohne Gerhard Stroeve ist für viele Pferdefreunde einfach undenkbar. Beim langjährigen Geschäftsführer des Rennvereins Verden laufen schon weit vor und während des Turniers sämtliche Fäden zusammen. In den letzten Wochen vor dem Turnier, der heißen Phase, ist es dann sogar ein Fulltimejob. „Jeden Tag einige Stunden vor dem heimischen PC sowie viele Telefonate aller Art sind dann die Regel“, weiß der Intscheder zu berichten.

Seit 30 Jahren ist Gerhard Stroeve bei allen Veranstaltungen des Rennvereins Verden federführend dabei. Bei einem Aller-Weser Turnier, wo er Heinrich Behrmann (Stedebergen) auf der Meldestelle unterstützte, „entdeckte“ ihn einst Alfred Rosebrock und lockte ihn zum Rennverein Verden. Damals hieß der erste Vorsitzende Werner Blohme, aber schon bald danach folgte der heutige Präsident Kurt-Henning Meyer. Gerhard Stroeve wurde schnell zum Geschäftsführer ernannt und war bald in allen wichtigen Aufgaben in der Vereinsverwaltung und bei der Durchführung von Renntagen und Hallenreitturnieren eingebunden. Seit Jahren ist der ehemalige VIT-Mitarbeiter bei den Hallenreitturnieren unter anderem für die Ausschreibung, die Nennungen und alle technischen und organisatorischen Dinge verantwortlich. Er muss auch prüfen, ob Reiter, die genannt haben, nach den Richtlinien der FN überhaupt startberechtigt sind. Das kann auch einmal zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Veranstalter und Reiter führen. „Die sind aber meist schnell wieder ausgeräumt, da bestimmte Spielregeln, welche die LPO vorschreibt, eingehalten werden müssen“, versichert Stroeve. Im Jahr 2013 wurde von der FN für den Turniersport verbindlich das Neon-System eingeführt, was für den Geschäftsführer im organisatorischen Ablauf eine große Erleichterung bedeutet, denn jetzt laufen alle Nennungen direkt online ein. Auf dem Turnier selbst leitet Stroeve die Meldestelle. Er hat es auch geschafft, dass der Rennverein Verden seit einigen Jahren einen professionellen Internetauftritt für den Rennverein und das Hallenreitturnier vorweisen kann, der praktisch kostenfrei von ihm eingerichtet wurde und von ihm, was fast noch wichtiger ist, auch regelmäßig gepflegt wird. Er wünscht sich bei einem Blick in die Zukunft, dass die Veranstalter von Reitsportveranstaltungen in Verden viel intensiver zusammenarbeiten. „Die Kräfte müssen meiner Meinung nach für eine Zukunftssicherung von hochklassigen Turnieren in Verden mehr gebündelt werden, denn davon profitieren alle“, ist er überzeugt. Hier jetzt alle Dinge aufzuzählen, die der Geschäftsführer außerdem noch für den Rennverein erledigt, würde den Rahmen sprengen. Wenn seine Gesundheit und die persönlichen Umstände es erlauben, möchte der Mann mit einem holländischen Pass seine Aufgaben im Rennverein noch gerne ein paar Jahre fortführen. Zum einen macht ihm die herausfordernde Arbeit Spaß und zum anderen ist noch kein Nachfolger für diese arbeitsintensiven Aufgaben in Sicht. „Es ist ja ein grundsätzliches Problem in den Vereinen, dass es nur wenige junge Nachwuchskräfte gibt, die mitarbeiten wollen und das dann auch größtenteils noch ehrenamtlich machen sollen“, weiß der Geschäftsführer. Für das Jahr 2015 wünscht sich Gerhard Stroeve Gesundheit und Zufriedenheit und dass die VER-Dinale schwarze Zahlen schreibt. „Es soll uns nicht so ergehen wie Hannover und Bremen, wo es ja aus finanziellen Gründen keine Hallenreitturniere mehr gibt“, sagt Stroeve.

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