Erneut nicht durchführbar

Reitturnier VER-Dinale muss wegen Corona-Pandemie erneut pausieren

Entschloss sich mit seinem Team zu einer erneuten Absage der VER-Dinale: Turnierleiter Kurt-Henning Meyer. Archivfoto: IW
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Entschloss sich mit seinem Team zu einer erneuten Absage der VER-Dinale: Turnierleiter Kurt-Henning Meyer. Archivfoto: IW

Verden – Die VER-Dinale, das traditionelle Verdener Hallenreitturnier, muss sich auch im kommenden Jahr der Pandemie beugen. So erklärte Turnier-Chef Kurt-Henning Meyer am Sonntag auf Nachfrage, „dass eine Durchführung, so wie wir sie uns vorstellen, aufgrund der derzeitigen Situation über die vier Tage nicht zu realisieren ist!“

Dennoch bleiben die Macher des Events, bei dem der Verdener Rennverein sowie der RV Graf von Schmettow federführend sind und das zuletzt im Januar 2020 über 2000 Zuschauer pro Tag anzog, optimistisch und verkündeten bereits den nächsten Termin. Meyer: „Die kommende VER-Dinale ist bereits terminiert, ist für den 26. bis 29. Januar 2023 geplant.“

2023 soll es weitergehen

Die VER-Dinale ist ein Reitsportevent für die ganze Familie: Der bunte Mix aus Pferdesport, Pferdezucht und Show ist charakteristisch für diese Veranstaltung in der Verdener Niedersachsenhalle. Im Jahr 2020 war die Halle am Freitagabend zum Showwettkampf sowie zur Hengstpräsentation des Celler Landgestüts am Sonntagnachmittag jeweils rappelvoll. Zusätzlich bietet die VER-Dinale an den vier Turniertagen Startmöglichkeiten für Reiter aus der Region wie auch für nationale Spitzensportler. Dieser spezielle Mix wäre 2022 laut Meyer einfach nicht durchführbar gewesen. Wegen der aktuellen Corona-Beschränkungen könnten wesentliche Programmteile nicht eingebaut werden, wodurch die Veranstalter erhebliche Einbußen nicht nur bei den Eintrittsgeldern befürchteten.

Auch kritische Sponsorenstimmen

„Nach ausführlicher Diskussion sind wir in unserem Organisationsteam zu dem Ergebnis gekommen, ein weiteres Turnierjahr zu pausieren. Entscheidend für uns war zudem der Umstand, dass es sich bei einem abgespeckten Turnier nicht mehr um unsere VER-Dinale handeln würde, mit der wir möglichst vielen Zuschauern spannende und unterhaltsame Prüfungen bieten wollen. Zusätzlich wollen und müssen wir auch unserer Verantwortung gerecht werden, die wir gegenüber allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, Besucherinnen und Besuchern haben. Diese Entscheidung ist uns sehr schwergefallen. Wir bedanken uns bei allen Partnern und Sponsoren für die sehr gute Zusammenarbeit in der bisherigen Planung zur VER-Dinale 2022“, stellte Turnierleiter Kurt-Henning Meyer noch einmal klar. Zudem wurden zuletzt auch einige Stimmen im Sponsorenpool laut, die einer Durchführung sehr skeptisch gegenüberstanden.

Angst vor einem Hotspot

„Stimmt“, gab Meyer am Sonntag zu. „Wie hätte ein Sponsor der Belegschaft erklären sollen, dass Weihnachtsfeiern in der Firma aufgrund der Pandemie abgesagt werden, gleichzeitig aber eine Großveranstaltung wie die unsere unterstützt wird?“ Nachdem dann auch die Mehrzahl der Vereine kaum oder gar nicht für den Showabend trainieren konnten und über eine Absage nachgedacht haben, auch die Hengstshow auf der Kippe stand, viel dann beim Veranstalter der Hammer. Meyers weiterer Gedankengang: „Man stelle sich nur vor, die VER-Dinale würde bei einer Durchführung ein Hotspot werden. Nicht auszudenken, was das für ein Imageschaden für dieses Turnier wäre!“

Weitere Informationen zur VER-Dinale 2023 finden Interessierte unter www.ver-dinale.de.

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