Vast-Team setzt Big Point im Kampf gegen den Abstieg

Ab durch die Mitte heißt es in dieser Szene für die Morsumerin Dörthe Schröder im Spitzenspiel gegen die HSG Mittelweser/Eystrup. Foto: Albrecht

Verden – Der TSV Morsum II unterlag in der Handball-Regionsoberliga der Frauen im Spitzenspiel gegen die HSG Mittelweser/Eystrup mit 23:32. An der Tabellenspitze bleibt aber der TSV Daverden, der spielfrei hatte. Die stark abstiegsgefährdete HSG Cluvenhagen/Langwedel unterlag dem TuS Rotenburg II mit 20:21, während die HSG Verden-Aller gegen den TuS Sulingen überraschend mit 30:26 gewann.

HSG Cluvenhagen/Langwedel – TuS Rotenburg II 20:21 (10:12). „Mir stand nur ein kleiner Kader zur Verfügung. Hinzu kam, dass wir 35 Fehlwürfe hatten. Das war dann einfach zu viel“, bedauerte Cluvenhagens Trainer Tim-Oliver Petersen. Nach der zehnten Saisonniederlage bleibt die HSG auf einem Abstiegsplatz. Die Gäste, die ebenfalls nicht in Bestbesetzung antreten konnten, erwischten den besseren Start und gingen mit 6:2 (11.) in Führung. Cluvenhagen/Langwedel glich aber zum 6:6 (16.) aus. Zur Halbzeit führte Rotenburg aufgrund vieler Fehlwürfe der Gastgeberinnen mit 12:10, doch nach 35 Minuten stand es 13:12 für die Petersen-Schützlinge. Von diesem Zeitpunkt an konnte keine Mannschaft mit mehr als zwei Toren in Führung gehen. Nach 57 Minuten führte Rotenburg mit 21:19. Der 20:21-Anschlusstreffer der zehnfachen Torschützin Claudia Friemel 30 Sekunden vor dem Abpfiff kam für die HSG zu spät.

TSV Morsum II – HSG Mittelweser/Eystrup 23:32 (15:16). „Wir haben lange Zeit sehr gut mitgehalten und sind erst in der Schlussphase eingebrochen, als die Kraft rapide nachließ“, stellte Morsums Trainerin Nele Katz fest. Bis zur 50. Minute (21:24) war es eine Partie auf Augenhöhe, dann aber waren die leichten Fehler auf Morsumer Seite so gravierend, dass die HSG keine Mühe hatte, über ein 28:22 noch zu einem hohen 32:23-Sieg zu kommen. Die Gastgeberinnen erwischten einen guten Start und lagen nach zehn Minuten durch Sabrina Meyer mit 5:4 vorn. Nach 22 Minuten betrug der Vorsprung nach dem Treffer von Franzisca Schmidt-Naumann sogar zwei Tore (13:11). In der zweiten Halbzeit war es lange Zeit eine ausgeglichene Partie, auch wenn die Gäste meist knapp in Führung lagen. „Mittelweser/Eystrup hat verdient gewonnen. Das muss man anerkennen“, war Nele Katz eine faire Verliererin. Beste Morsumer Torschützin war Anne Stadtlander-Wilkens mit sieben Treffern.

HSG Verden-Aller – TuS Sulingen 30:26 (13:15). Die Überraschung des Spieltages wird aus Verden gemeldet, denn die HSG kam zu zwei Punkten im Kampf gegen den Abstieg. „Wir haben viel Tempo gemacht und den Gegner müde gelaufen. Es war ein verdienter Sieg“, freute sich Trainerin Svenja Vast. Ein Sonderlob hatte sie für Sabrina Ernst für eine starke Leistung in der Abwehr und Annelie Sturhahn, die in der Offensive glänzte, parat. Zunächst führte die HSG mit 7:5 (12.), doch danach war Sulingen am Drücker und lag zur Halbzeit über ein 12:9 (21.) mit 15:13 vorn. Nach der Pause kam Verden-Aller immer besser ins Spiel und ging nach 40 Minuten durch Nadine Müller mit 17:16 in Führung. Von diesem Zeitpunkt an gaben die Gastgeberinnen den Vorsprung nicht mehr aus der Hand und gewannen über ein 23:19 (50.) sicher mit 30:26. Beste Werferin war Nadine Müller mit acht Toren. Mit nun 10:14 Punkten scheint für die HSG die Abstiegsgefahr vorerst gebannt.  jho

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Der Blauregen hat viel Kraft

Der Blauregen hat viel Kraft

Wandern, Waldbaden und Wellness in Bad Steben

Wandern, Waldbaden und Wellness in Bad Steben

Barock und Bio im Bliesgau

Barock und Bio im Bliesgau

Kampf gegen Corona: Italien verlängert Ausgangsverbote

Kampf gegen Corona: Italien verlängert Ausgangsverbote

Meistgelesene Artikel

Verdener halten sich fit – mit Dreßlers App

Verdener halten sich fit – mit Dreßlers App

Reitturniere: „Männerschwund“ hält weiter an

Reitturniere: „Männerschwund“ hält weiter an

Thalmanns Turbulenzen im Trainingslager

Thalmanns Turbulenzen im Trainingslager

Airich: „Ich könnte sofort loslegen“

Airich: „Ich könnte sofort loslegen“

Kommentare