Bassens Zukunft trotz 26:25-Erfolg ungewiss

Vast-Team löst das Ticket zur Relegation – 31:22

Ab durch die Mitte heißt es in dieser Szene für Daverdens dreifache Torschützin Sabrina Rehbock. J Foto: Hägermann

Verden. Am letzten Spieltag der Handball-Regionsoberliga der Frauen fielen die restlichen Entscheidungen. Nachdem die HSG Mittelweser bereits seit zwei Wochen als Meister feststand, sicherte sich die HSG Cluvenhagen/Langwdel die Vizemeisterschaft und wird die Relegationsspiele um den Aufstieg in die Landesklasse bestreiten. Wie viele Teams absteigen müssen, steht noch nicht endgültig fest. Erste Kandidaten sind die HSG Phoenix II und die MSG BriSeck-Stuhr.

HSG Bruchhausen-Vilsen - HSG Cluvenhagen/Langwedel 22:31 (12:17). Durch eine über weite Strecken überzeugende Leistung sicherte sich die Mannschaft von Trainerin Svenja Vast verdient die Vizemeisterschaft. Von Beginn an dominierten die Gäste, die gleich über ein 4:0 mit 7:1 in Führung gingen. Beim 17:12 zur Pause schien die Partie bereits entschieden, doch die Gastgeberinnen steckten nicht auf und verkürzten bis auf 18:19. „Dann hat mein Team super reagiert und ist auf 24:19 davongezogen“, freute sich Vast. Beste Torschützen beim Sieger waren Katharina Warnke und Jill Kramer mit jeweils sieben Treffern.

TSV Daverden - MSG BriSeck-Stuhr 17:14 (8:5). „Wir haben zwar die erhofften Punkte geholt, aber eine Glanzleistung war das nicht“, stellte Daverdens Trainer Karsten Voigt fest, der die Mannschaft auch in der nächsten Saison trainieren wird. Nach einer frühen 5:2-Führung ging es mit einem 8:5 in die Pause. Nach dem Wechsel kam die MSG zunächst auf 12:13 heran, doch die Gastgeberinnen rissen sich noch einmal zusammen und gewannen schließlich mit 17:14. In der Abschlusstabelle belegt Daverden den guten sechsten Platz.

TSV Schwarme - TSV Intschede 23:20 (10:13). Eine unerwartete Niederlage gab es im letzten Spiel für Intschedes scheidenden Trainer Axel Blume. 45 Minuten lang waren die Gäste das bessere Team, doch in der Endphase profitierte Schwarme von einigen Entscheidungen der Unparteiischen. „Die letzten 15 Minuten haben den beiden Schiedsrichtern gehört“, so Blume. Aus einem 17:14 wurde nicht nur ein 17:17, sondern in der Endphase sogar noch eine 20:23-Niederlage. „Sie tut nicht mehr ganz so weh, da Cluvenhagen in Bruchhausen gewonnen hat, aber ärgerlich ist sie schon“, befand Blume. In der Endtabelle belegt Intschede den dritten Platz und wird in der neuen Saison mit dem neuen Trainer Jens Behrens einen Umbruch einleiten.

TSV Bassen - TB Uphusen 26:25 (13:12). In dieser Woche wird sich entscheiden, ob der TSV Bassen auch in der neuen Saison eine Damenmannschaft meldet. „Die Tendenz ist eher negativ“, sagt Coach Uwe Dobrunz. Im letzten Spiel gegen Uphusen gelang dem Team noch einmal ein knapper Sieg. In den ersten 30 Minuten lag der TBU meistens knapp vorn, in der zweiten Halbzeit der TSV Bassen. Dennoch wurde es noch einmal richtig eng, als Uphusen aus einem 21:24 (50.) sogar eine 25:24-Führung (56.) machte. In der Schlussphase lief der TSV Bassen aber zwei Tempogegenstöße, welche die neunfache Torschützin Inken Kühsel erfolgreich abschloss – 26:25. J jho

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