34:23 – Kokot & Co haben Platz drei weiterhin fest im Blick / Leichte Kritik von Kohls

Vampires von Wismar zu keiner Phase gefordert

Oytens Kreisläuferin Jana Kokot war von den Gästen während der gesamten Partie nicht in den Griff zu bekommen.

Oyten - Den dritten Platz weiter fest im Blick: Im Heimspiel gegen die TSG Wismar gaben sich die Damen des Handball-Drittligisten TV Oyten Vampires keine Blöße und schickten die schwachen Gäste mit einer auch in der Höhe verdienten 23:34 (12:19)-Niederlage auf die Heimreise.

Dennoch gab es für Oytens Trainer Sebastian Kohls noch einen kleinen Makel im Spiel seiner Mannschaft. „Der Auftakt in die zweite Hälfte hat mir nicht so gut gefallen. Da haben wir gute zehn Minuten nicht zu unserem Spiel gefunden. Das hätte gegen einen stärkeren Gegner auch teurer werden können“, war das für Kohls jedoch der einzige Ansatz zur Kritik. Ansonsten gab es für den Coach der Vampires aber auch wenig zu meckern. Schließlich hatte seine Mannschaft von Beginn an das Zepter in die Hand genommen. Vor allem das Tempospiel der Vampires behagte den Gästen aus Wismar überhaupt nicht. Dank der guten Deckungsarbeit kamen die TVO-Damen immer wieder zu Ballgewinnen, die konsequent zu einfachen Toren per Gegenstoß genutzt wurden. Kein Wunder, dass TSG-Trainer Ronald Frank in der 13. Minute in Anbetracht des 3:8-Rückstands mit einer Auszeit reagierte. Besser wurde es danach aber keinesfalls. Aus dem Rückraum nahezu ungefährlich, kamen die Gäste gegen die gute TVO-Keeperin Insa Janßen zumeist nur von den Außenpositionen zu Toren. Zu wenig, um die Vampires auch nur ansatzweise zu gefährden, so dass Kohls bereits frühzeitig rotieren ließ. Aber auch das tat der Überlegenheit seiner Mannschaft keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil. Bis zur Pause bauten die Gastgeberinnen ihre Führung auf 19:12 aus.

Der Auftakt in die zweite Hälfte – er verlief alles andere als optimal aus Sicht der Vampires. Obwohl Kohls seine Spielerinnen kurz vor Beginn mit kleinen Sprintübungen noch auf die nötige Betriebstemperatur bringen wollte, passten sich die Gastgeberinnen nun dem schwachen Niveau der TSG nahtlos an. Einfache Ballverluste sowie überhastete Abschlüsse ließen den Vorsprung auf drei Tore zusammenschmelzen – 21:18 (40.). Doch nachdem Romina Kahler, sie hatte Insa Janßen zur Pause im Tor abgelöst, endlich ihren ersten Ball parierte, kam der TVO-Express wieder ins Rollen. Vor allem Jana Kokot, auch sie war wieder zurück aufs Parkett gekehrt, war von der TSG-Deckung nicht in den Griff zu bekommen. Hatte sie den Ball erstmal in den Händen, zappelte er nur wenig später auch schon im Netz. Nach ihren Treffer zum 26:20 (47.) zogen die Gastgeberinnen auf 32:22 davon und sorgten damit für klare Verhältnisse. Großen Anteil daran hatte auch Romina Kahler, die im Grunde genommen gar nicht mehr zu bezwingen war und ihr Tor regelrecht vernagelte. „Damit liegen wir weiter auf Kurs in Richtung Platz drei“, freute sich TVO-Coach Kohls.

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