US-Amerikanerin kommt mit zwei Pferden / Mit Rapphengst Wake Up bereits 2010 bei WM in Verden am Start

Für Emily Miles ist die VER-Dinale eine Standortbestimmung

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Die Amerikanerin Emily Miles auf ihrem Rapphengst Wake Up.

Verden - Von Jürgen Honebein. International werden bei der VER-Dinale 2015 (29. Januar bis 1. Februar) die Dressurprüfungen besetzt sein. Dabei gibt es ein Wiedersehen mit der 26-jährigen Amerikanerin Emily Miles, sicher etwas besser bekannt unter ihrem Mädchennamen Emily Wagner. Emily Miles wird in Verden ihren zwölfjährigen Hannoveraner Hengst Weldorff in der kleinen Dressurtour und ihren neunjährigen amerikanischen Rapphengst Wake Up im „Grand Prix“ satteln.

Mit Wake Up reiste Emily Miles 2010 zum ersten Mal über den großen Teich nach Deutschland und nahm in Verden an der Weltmeisterschaft der fünfjährigen Dressurpferde teil. Dort belegte das Duo schließlich im „Kleinen Finale“ unter 28 Teilnehmern den vierten Platz und verpasste das „Große Finale“ um ganze zwei hundertstel Punkte. Inzwischen sind vier Jahre vergangenen. Emily Wagner hat geheiratet und wohnt in Overland Park, welches mit rund 175000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt in dem im Mittleren Westen gelegenen Bundesstaat Kansas ist.

Auch ihr damaliges Pferd Wake Up ist vier Jahre älter geworden und hat sich in diesen Jahren in den USA weiter verbessert. Aus diesem Grunde erhielt Miles Anfang Dezember von der so genannten „Dr. Anne L. Barlow Ramsey Stiftung“ einen Zuschuss in Höhe von 25000 US-Dollar. Der Zweck dieser Stiftung ist, dass talentierte amerikanische Pferde, die von US-Bürgern geritten werden, mit diesem Geld nach Europa reisen, um sich dort einige Wochen im Training und Wettkampf zu beweisen. Es soll dadurch auf Dauer ein auch international erfolgreiches „Grand-Prix-Team“ geformt werden.

Miles ist mit ihren beiden Pferden Weldorff und Wake Up für einige Wochen in Deutschland und bereitet sich auf dem Hof Schmiehusen in Warendorf-Milte unter Aufsicht von Elmar Schmiehusen auf die VER-Dinale vor.

In den USA haben sie in vergangenen Jahren etliche Dressurprüfungen gewonnen und wollen jetzt ihr Können auch in Europa zeigen. Die 26-Jährige startet mit einer Gastlizenz und freut sich auf den Vergleich mit ihren Konkurrenten. „Es ist wichtig für mich zu sehen, wo ich jetzt mit Wake Up leistungsmäßig stehe und was es zu verbessern gibt. Der Standard im Dressursport ist in Europa höher als bei uns in den USA, aber ich kann nur besser werden, wenn ich den Vergleich suche“, weiß die 26-Jährige.

Miles ist stolz darauf ein solch fantastisches Pferd überhaupt reiten zu dürfen, welches sich zudem in ihrem eigenen Besitz befindet. „So brauche ich nie befürchten, dass der Besitzer es plötzlich verkauft“, lacht die Amerikanerin. Der schwarze Hengst Wake Up wurde von der Familie Wagner als drei Wochen altes Fohlen gekauft und ist später von Emily und ihrer Mutter Jana Wagner ausgebildet worden. Die Besucher der VER-Dinale dürfen gespannt sein, wie dieses Duo gegen die deutsche und internationale Konkurrenz abschneiden wird. Dass Emily Miles und Wake Up nicht chancenlos sein werden, hat schon vor vier Jahren die WM der Jungen fünfjährigen Dressurpferde gezeigt, wo das Duo immerhin 24 Konkurrenten hinter sich gelassen hatte.

Am Donnerstag ist der Eintritt bei der VER-Dinale frei. Karten für die anderen Tage können unter Telefon 04231/62965 oder per Mail unter tickets@ver-dinale.de oder gstroeve@t-online.de gebucht werden. Wie in den vergangenen Jahren werden Gruppen-Ermäßigungen auf Anfrage gewährt.

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