Uphuser wieder zum Fußballer des Jahres gewählt / „Es war eine goldene Zeit“

Zweite Krönung – so schließt sich für Dikollari der Kreis

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Letzter offizieller Termin am Arenkamp – ausnahmsweise mal auf der Ersatzbank: Saimir Dikollari (rechts), scheidender Torjäger des TB Uphusen, wurde von Sportredakteur Ulf von der Eltz als Fußballer des Jahres im Kreis Verden ausgezeichnet.

Uphusen - Von Ulf von der Eltz. Da hat es auch ohne die Stimme des eigenen Chefs locker gereicht. „Saimir wird schon von genug Trainern genannt“, begründete Andre Schmitz vom Oberligisten TB Uphusen die Nichtnominierung seines Top-Torjägers. Völlig richtig: Saimir Dikollari wurde von den Coaches der Teams auf Bezirks- und Landesebene erneut zum Fußballer des Jahres im Kreis Verden gekürt.

Die Wiederholung des Erfolges von 2013 bei der traditionell von dieser Zeitung durchgeführten Wahl – mit 22 Punkten deutlich vor Bassens Florian Thiel (15) – empfindet der 30-Jährige keinesfalls als Selbstverständlichkeit. Entsprechend riesig fiel seine Freude aus: „Auch diesmal für mich eine große Überraschung und eine abermalige Bestätigung meiner Leistungen.“ Das klingt keinesfalls so dahergesagt, sondern vielmehr authentisch vom sympathischen Angreifer.

Für den Industrie-Lackierer schloss sich bei seinem letzten offiziellen Termin auf der Anlage am Arenkamp praktisch der Kreis. Nach vier Jahren verlässt Dikollari den TB Uphusen wie bereits berichtet in Richtung Brinkumer SV: „Es war eine goldene Zeit, die ich hier miterleben durfte. Wir haben schließlich alles gewonnen.“ Meister der Landesliga und Aufsteiger in die Oberliga, zweimal in Folge Bezirkspokalsieger sowie grandiose Auftritte im Niedersachsenpokal, in dem erst im Halbfinale gegen Rehden der Einzug in die erste Runde des DFB-Pokals verpasst wurde – all diese Erfolge hat der in Albanien geborene und mit acht Jahren nach Deutschland gekommene Kicker entscheidend mitgeprägt.

Dass der Titelverteidiger dabei 19 Treffer in seiner ersten Oberliga-Saison erzielte, womit er sich gemeinsam mit dem Braunschweiger Philipp Stucki erneut die Torjäger-Krone aufsetzte, sei in erster Linie der Leistung der Mannschaft geschuldet: „Als einzelner kann man nicht so glänzen, daher gilt mein besonderer Dank der kompletten Truppe.“ Ein Dank, den sich der Natur-Liebhaber auch von den Verantwortlichen am Arenkamp gewünscht hätte, als sein Abschied in die Bremen-Liga festgestanden hatte: „Es wäre schön gewesen, wenn sie mir die Freigabe erteilt hätten. Aber mittlerweile habe ich damit kein Problem mehr, ich nehme einfach das Positive mit.“

Denn auch in Brinkum gelte es neue Reizpunkte zu setzen: „Dort will ich ebenfalls etwas bewegen. Eine große Herausforderung, auf die ich richtig Bock habe und für die ich alles geben werde.“ Mit seiner Leistung in Uphusen hat der Mann mit der eingebauten Torgarantie die Messlatte äußerst hoch gelegt, „aber ich bin überzeugt, dass ich in Brinkum ähnliches leisten kann.“ Die Zielsetzung ist klar – das neue Team soll besser abschneiden als in der abgelaufenen Saison, als in der Bremen-Liga der dritte Platz erreicht wurde. Was bedeuten dürfte, dass der 30-Jährige noch einmal mit der Regionalliga liebäugelt.

Und was für Saimir Dikollari als Stürmer natürlich immer an oberster Stelle steht: Das Toreschießen.

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