Uphuser Vikings bei Floorball-DM „nur“ auf Platz fünf / Torreicher Abschluss

Coach Büttner: „Medaille wäre drin gewesen“

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Landete bei der Deutschen Meisterschaft auf einem undankbaren fünften Platz: Das Floorballteam der Uphuser Vikings.

Uphusen - Am Ende eines strapaziösen Wochenendes hatte Roland Büttner auch noch die Stimme verlassen. Als er die Deutsche Kleinfeld-Meisterschaft in Burgsteinfurt, die seine TB Uphusen Vikings am Sonntag mit Platz fünf beendet hatten, Revue passieren ließ, klang der Floorball-Trainer heiser und erschöpft. „Wir haben uns nicht schlecht präsentiert und fahren mit einem guten Gefühl nach Hause“, erklärte der Vikings-Coach. Aber: „Eine Medaille wäre drin gewesen. Das ist der ungute Beigeschmack, der bleibt.“

Für das angesprochene gute Gefühl zum Abschluss sorgte speziell der 14:10 (2:4)-Erfolg über den UHC Elster im Spiel um Platz fünf, mit dem sich der Nordwestdeutsche Meister aus dem Turnier der Regionalliga-Titelträger verabschiedete. In der torreichsten Partie der DM hatten beide Teams das Visier offen, die Vikings gewannen durch Tore von Andreas Boss (6), Sascha Richter, Dennis Helfer (je 3), und Alexander Seitz trotz eines zwischenzeitlichen 4:7-Rückstands. „Hinterher wurden wir von einigen aus dem Publikum gefragt, warum wir nur um Platz fünf gespielt haben“, erzählte Büttner.

Er wusste natürlich, warum: Das 0:4 (0:3) gegen den späteren Vizemeister TSV Calw im ersten Vorrundenspiel wurde seinem Team zum Verhängnis. Der defensivstarke Südwest-Meister profitierte von zwei Überzahlsituationen, die zu den Toren eins und vier führten.

Danach brauchte Uphusen einen Sieg gegen Charlottenburg, um die Halbfinalchance zu wahren. Was gegen Calw über die komplette Spielzeit nicht gelungen war, funktionierte hier sofort: Schon nach sechs Sekunden führten die Vikings nach zwei Bully-Tricks mit anschließenden Schlenzern durch Seitz und Sascha Richter mit 2:0. Danach blieben die Blau-Weißen durchgehend vorne, bis Oliver von Staa fünf Minuten vor Schluss beim Stand von 8:5 mit einer Zwei-Minuten-Strafe vom Feld musste und Thiemo Richter Sekunden später für eine Unbeherrschtheit sogar eine Fünf-Minuten-Strafe kassierte, die bedeutete, dass Uphusen die letzten Minuten in Unterzahl spielen musste. Erst hielt die Defensive, zwei Gegentore innerhalb von 17 Sekunden brachten Charlottenburg dann aber bis auf 7:8 heran. Seitz erlöste die Vikings schließlich 34 Sekunden vor dem Ende mit einem Kontertor zum 9:7.

Das Halbfinale geriet durch die Ergebnisse der Gruppengegner dennoch in weite Ferne. Gegen den favorisierten West-Champion SSC Hochdahl hätten die Vikings einen Sieg mit sieben Toren Abstand gebraucht. Die Nordrhein-Westfalen setzten sich jedoch mit 9:4 (7:2) durch und beendeten die Uphuser Medaillenträume. „Das war bitter, aber letztlich waren zwei Teams in unserer Vorrunde besser“, meinte Büttner.

Dass die Uphuser Gruppe B die eindeutig stärkere bei dieser DM war, zeigte sich am Finaltag: Calw und Hochdahl, die beiden Vikings-Gegner aus der Vorrunde, zogen ins Endspiel ein, das Hochdahl mit 4:2 gewann.

Uphusen: Niebuhr (0 Tore + 1 Assist) – S. Richter (5+1), T. Richter (1+0), Lackmann, Dittmer – Allermann (1+4), Boss (7+3), D. Helfer (4+4), J. Helfer, Henckel (3+2), Seitz (6+5), Staiger, von Staa.

dn

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