Kreisoberliga: Flammann & Lühmann zerlegen den TBU fast im Alleingang

Uphusens Peter Hatje nach dem 12:23 schwer geschockt

UPHUSEN · Während die Handball-Kreisoberligisten SG Achim/Baden und Aufsteiger TSV Daverden jeweils ihren zweiten Saisonsieg feierten, glückte auch dem TSV Kirchlinteln seine Saisonpremiere im Derby beim TB Uphusen. Ebenfalls erfolgreich war der TSV Intschede, während die Oberliga-Reserve des TSV Morsum auch ihr zweites Spiel verlor.

TSV Intschede - HSG Mittelweser 16:14 (8:7). „Der Auftaktsieg tut uns richtig gut“, atmete Intschedes Trainer Peter Bartniczak hörbar auf. Nach ausgeglichener erster Halbzeit markierte Luisa Hahn die 8:7-Pausenführung. Nach dem Wechsel drehte Intschede richtig auf und sorgte mit dem 14:9 (50.) für klare Verhältnisse, obwohl in dieser Partie ohne Helen Kammann (beruflich verhindert), Jana Wolters (verletzt) sowie Stella Heizhausen (mit Handball aufgehört) drei Spielerinnen fehlten.

TSV Morsum II - HSG Bassum/Twistringen II 24:28 (10:13). Beim 15:23 (45.) schien die Entscheidung bereits gegen die Gastgeberinnen gefallen zu sein. Doch Morsums Coach Michael Vöge ließ fortan die beiden Haupttorschützen der Gäste kurz decken und wurde fast belohnt – 23:24 (55.). Doch die kurze Hoffnung zerstob, nicht aber Vöges Optimismus: „Wir versuchen es weiter. Aber uns fehlten einfach Alternativen im Rückraum.“ Alleine zehnmal landete ein Morsumer Ball am Gebälk – zu viel um den Sieg zu erringen. Am kommenden Wochenende hat Morsums Reserve beim Titelfavoriten Achim/Baden nichts zu verlieren – vielleicht eine Chance erstmals zu punkten.

TV Scheeßel - SG Achim/Baden 23:25 (11:12). Erneut tat sich der Landesliga-Absteiger sehr schwer. „Wir hatten nicht den besten Tag. Unser Sorgenkind bleibt die Defensive“, fasste SG-Trainerin Anja Dumke zusammen. Zwar legte ihr Team einen glänzenden Start hin (9:5, 14.), doch dann war es mit der Herrlichkeit vorbei. Besonders Scheeßels Kreisläuferin bereitete Probleme. Hätten nicht die Keeperinnen Maja Selmikat, Melanie Pust ihren Job so klasse erledigt und Lena Meding sich nicht mehrere Herzen gefasst, wäre wohl ein erster Fleck auf der SG-Weste entstanden.

MTV Riede - TSV Daverden 12:19 (6:10). Aufsteiger Daverden hatte spielerisch mehr zu bieten und verließ die Halle als verdienter Sieger. „Wir haben einfach schlecht gespielt und entwickelten keinen Zug zum Tor“, kritisierte Riedes Michaela Feldmann. Einzig der treffsicheren Julia Burchhardt stelle sie ein zufriedenstellendes Zeugnis aus. Ihr gelang auch der einzige Rieder Führungstreffer – 1:0 (2.). Danach spielten die von Marco Behrmann trainierten Gäste Katz und Maus mit dem wehrlosen MTV. Nach dem 10:6 zur Pause war spätestens mit dem 13:7 eine Vorentscheidung gefallen. Behrmann: „Wir hatten mehr Alternativen und haben auch besser gespielt.“

TB Uphusen - TSV Kirchlinteln 12:23 (6:10). Mittelschwer geschockt zeigte sich Uphusens Coach Peter Hatje: „Meine Mannschaft hat ohne Ausnahme desolat gespielt und keine Einstellung zum Spiel gefunden.“ Ganz anders die Gemütslage bei Gäste-Trainer Sven Aschmies: „Wir haben eine sehr gute Abwehr hingestellt. Sechs Gegentreffer pro Halbzeit sprechen sicher für sich.“ Im Angriff überzeugten Rosalinde Flammann und Merle Lühmann mit insgesamt 15 Toren – mehr als das gesamte TBU-Team. Schon zur Pause hatten sich die Gäste auf 10:6 abgesetzt. Beim 17:10 (45.) bestand kein Zweifel mehr am Coup des TSV Kirchlinteln in diesem Kreisderby. · bjl

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